Theater Neu-Ulm

Neu-Ulms einzig{artig}e Profibühne >>> "Unbeschreiblich weiblich" - Komödie



Von Petra Wintersteller - Aufführungsrechte: Petra Wintersteller

Premiere: Freitag, 17. Februar 2017


Besetzung:



Anna Elisabeth Brüderl

Anna E. Brüderl
(Lola Plettel)


Melanie Renate Claudia Schmidt

Melanie R. C. Schmidt, (Verena Schlagheck)


Kathi Wolf

Kathi Wolf, (Eva-Maria Gerber)


Claudia Riese

Claudia Riese,
(Ute Baumgartner)


Michael Becker

Michael Becker,
(Erich Schuler)


Regie:

Claudia Riese


Bühne / Kostüme:

Claudia Riese



unbeschreiblich-weiblich

Die vier Frauen (von links) Verena (Melanie Schmidt), Eva (Kathi Wolf), Ute (Claudia Riese) und Lola (Anna E. Brüderl) mit dem Therapeuten Erich (Micky Becker)

Mehr Fotos im frei zugänglichen facebook-Album.

Bei "Unbeschreiblich weiblich", einer Komödie von Petra Wintersteller, finden vier absolut unterschiedliche Frauen in Erich Schulers (Heinz Koch) zusammen in einem Kurs zum Thema "Frau sein und taff sein". Das Quartett Ute (Claudia Riese), Verena (Melanie Schmidt), Eva (Kathi Wolf) und Lola (Anna E. Brüderl) absolviert zunächst den ersten Abend dieses Kurses, bei dem sich alle so schütteln und atmen, dass es eine wahre Pracht ist, bei dem so gelacht und geweint wird, dass die Taschentücher zur Neige gehen. Und dann darf das Publikum auch dabei sein, wenn Bilanz gezogen wird nach zwei Jahren.

Karten für alle Vorstellungen

Enthusiastische Publikumsstimmen

Die Südwest Presse lobt:

"Spitzzüngige Wortgefechte, Schlagfertigkeit und Situationskomik in Gesprächen, bei der Seelen-Analyse und bei therapeutischen Übungen begeisterten das Premieren-Publikum im Theater Neu-Ulm. Was da alles passiert in dieser Komödie, regt zum Lachen und Nachdenken an. Mit leichter Hand und guter Beobachtungsgabe hat Claudia Riese das Boulevardstück inszeniert. Die Aufführung, die zum Spielzeit-Knaller werden könnte, lebt insbesondere von den fabelhaften Schauspielern. Körpersprache, Präzision, Tempo, Charisma: alles top."

Die komplette Rezension hier

Die Neu-Ulmer Zeitung preist:

"Auch wenn die 2011 uraufgeführte Komödie der Münchner Schauspielerin und Autorin Petra Wintersteller mit einer dicken Portion Humor daherkommt und von den fünf Akteuren amüsant auf die Bühne gebracht wird, steckt dahinter viel Tiefgang. Mit 'Unbeschreiblich weiblich' zeigt das Theater Neu-Ulm, dass es über die Boulevard-Komödie hinausgewachsen ist und auf seiner kleinen Bühne das Genre der Unterhaltung, die dem Zuschauer Denkanstöße liefert, bestens bedient."

Die komplette Rezension hier

Die Stuhlrunde in Unbeschreiblich weiblich






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Spielstätte / Theaterkasse: Hermann-Köhl-Str. 3




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Zu obigem Bild:

Heinz: Übrigens: Corona hat mich resozialisiert. Früher, vor Corona, hatte ich, wenn Weihnachten zu feiern war oder Silvester oder irgendein Familienfest, immer die Ausrede: "Ich hab Auftritt". Und dann kam Corona, lockdown. Die Ausrede war unnötig. Da war ich plötzlich in die Gesellschaft re-integriert. Alle waren zu Hause.

Alle hatten Mattscheibe.

Krimis, Krimis, Krimis, Mord und Totschlag. Am laufenden Band, in Wiederholungsschleife. Jeden Abend. Ab und zu ne Ministerpräsidentenrunde zur Pandemie-Entwicklung. Inzidenzen, r-Werte und zwischendurch wie Kai aus der Kiste: Karl, der ewige Karl. Der Lauterbach hatte ja zu allem und jedem was zu schwätzen. Sogar bei Bild-TV und in der Kebekus-Show trat der auf. Jetzt wird kolportiert, er macht demnächst auch noch das Wort zum Sonntag.

Und dann hauptsächlich immer wieder Morde überall. Pro Kopf die Höchst-Rate offenbar in Rosenheim. Jeden Dienstagmorgen: "Mir habet ene Laich." Und am Abend ist die dann im Vorprogramm des ZDF, zwischen Bett1.de, Kijimea pro, Tebonin und dem Lacalut-"Ich hab nur zwei Probleme"-Typ.

Am Bodensee wird ja immer montags gemordet. Aber Reise-Warnungen gibt es auch für Stralsund, Wismar oder Leipzig. Bad Tölz ist inzwischen wohl clean, Mord-Inzidenz gegen Null. Vermutlich nur scheinbar, da ist bloß der Bulle in Rente gegangen.

Mal so nebenbei: Wie viele Kripoleute ich im lockdown per Glotze kennengelernt habe, das geht auf keine Kuhhaut, von A wie Ainfachnur aus München bis Z wie Zielonka aus Hengasch.

Und dann passiert eines Abends was Unvorhergesehenes:

Wir sitzen da so traut auf’m Sofa, die vierte Wiederholung irgendeines uralt-Barnabys soll kommen, da ist der Bildschirm plötzlich schwarz.

(Krimi-Trailer – bricht plötzlich ab, Heinz fummelt ein wenig mit der Fernbedienung, kein Ergebnis)

Heinz: (schaut auf sein Smartphone, lacht): Das ist ja witzig.
Claudia: (schaut auf ihr iPhone, murmelt abwesend) Was denn?
Heinz: Das ist echt zu witzig. Dieser Clip. Könnt mich kringeln
Claudia: Dann zeig doch mal.
Heinz: Geduld! Ich schick's Dir gleich rüber.