Theater Neu-Ulm

Richtige Adresse für "Gute Komödie" - "Traumfrau verzweifelt gesucht", Komödie von Tony Dunham


Eine schnelle und pointenreiche Komödie des in Köln lebenden Engländers.

Dass sie beim Publikum so toll ankommt, verwundert nicht. Es gibt derzeit nicht viele Autoren, die solche wirklich humorvollen, aber alles andere als oberflächliche Stücke einerseits für kleine Besetzungen, andererseits für ein breites, vor allem auch jüngeres Publikum schreiben.

Harald ist ein attraktiver und erfolgreicher junger Mann. Doch als seine Frau Julia ihn nach sieben Jahren Ehe plötzlich verlässt, tut sich die große Leere auf. Auf Anraten seiner besten Freundin Henri stürzt er sich in die Welt der Kontaktanzeigen, trifft die schrille Amerikanerin Trish, die über-aus fantasievolle Kamilla, die tatkräftige Gaby, die kunstsüchtige Anja. Und erlebt vier Pleiten - sehnt er sich doch einzig nach seiner Traumfrau, nach einer wie seine Julia, und: findet sie nicht. Stattdessen stößt er auf Frauen mit für ihn furchtbaren Macken und erlebt eine Peinlichkeit nach der anderen. Doch genau diese Tragik ist es, über die man lacht.

Dieses Stück war im Jahr 2000 ein Riesenerfolg für das Theater Neu-Ulm.

Auch die Freilichtaufführungen fanden begeistertes Publikum.

Der Autor Tony Dunham war bei einer dieser Vorstellungen dabei und hat uns Komplimente gemacht.





PREMIERE / "Traumfrau verzweifelt gesucht" im AuGuS-Theater

Chiffre: Herzflimmern

Von den Problemen eines Singles auf Freiersfüßen

Wer verzweifelt eine Traumfrau suchen muss, hat ein Problem. Mit den Auserkorenen und vor allem mit sich selbst. Sven Wisser und Claudia Riese liefern im neuen Stück des Neu-Ulmer AuGuS-Theater den humorvollen Beweis.

Stefan Loeffler

Harald und Julia waren ein perfektes Paar. Sie waren zufrieden miteinander. Und bei den steuerlichen Vergünstigungen schien eine baldige Heirat nahezu unvermeidbar. Das dachte zumindest Harald. Dann kam der Anruf, und weg war die Herzallerliebste. Das war vor 18 Monaten. Julia hat mittlerweile einen Mann und Sohn, doch Harald ist bis dato leer ausgegangen.

Gut, dass es die gute Freundin Henriette gibt, die zur Heiratsannonce rät. Doch die ungewohnte und daher eher unangenehme Art der Kontaktaufnahme via Zeitung wird für Harald zur Farce, denn keine der Frauen erweist sich als die Richtige. Die Komödie "Traumfrau, verzweifelt gesucht" des englischen Autors, Regisseurs und Schauspielers Tony Dunham, die das AuGuS-Theater neu in sein Programm aufgenommen hat, basiert durchaus auf einem ernsten Hintergrund. Denn wer in die missliche Lage gerät, eine Traumfrau verzweifelt suchen zu müssen, hat ein Problem. Vor allem wenn der Suchende ein deutscher Mann ist, der vehement seinen Idealbildern hinterher jagt und in der Partnerin vor allem ein Sex-Objekt sieht.

AuGuS-Theater-Mitbegründer Heinz Koch hatte bei dieser Produktion auf dem Regiestuhl Platz genommen und ließ den Spielstatt-Absolventen Sven Wisser zum zweiten Mal auf die kleine Bühne in der Neu-Ulmer Silcherstraße. Eine gute Wahl, denn der junge Akteur ist so talentiert, dass es für ihn eine Leichtigkeit war, dem Publikum das oftmals doch etwas verschobene und wirre Gedankenspiel eines verlassenen Mannes kundzutun.

Und zu allem Unglück will die Verflossene einfach nicht aus seinem Kopf heraus. Ein Juli ohne Julia? Schrecklicher Gedanke. Oder? Das ist schon amüsant, wie der Schauspieler immer wieder ins Tal des Jammers stürzt, wo sich alles nur um die Ex-Freundin dreht. Doch immer wieder rappelt er sich auf und probt den Neuanfang mit einer anderen Dame.

Beim verzweifelten Gang durch das unergründliche Wesen der Frauen wird Sven Wisser dabei von Claudia Riese unterstützt. Die Vollblut-Akteurin, die derzeit in drei aktuellen Produktionen zu sehen ist, tut, was sie eben so schön kann und schon so oft bewiesen hat - sich wandeln. Ob als aggressiv-quirlige Ami-Braut Trish, die eigentlich nur an sich und ihren New Yorker Analytiker denkt, ob als überromantische Kamilla, die unter der Chiffre Herzflimmern das vollkommene Glück sucht und die verstorbene Mutter anfleht, oder als zackige Anja mit dem nahezu unerträglichen Hang zu den schönen Künsten, Claudia Riese schlüpft nicht nur lässig und schnell in jeden Charakter, sondern stellt diese durch schauspielerische Überzeichnung auch so richtig schön bloß. Das gelingt ihr vortrefflich, und so kann man sich vor der derb schwäbelnden und weißperückten Gaby, die alles andere als die körperliche Vereinigung nur als Energieverschwendung betrachtet, nur mit Grausen abwenden.

Die Moral von der Geschichte: Wer sich seinem Partner nicht anpassen kann, sitzt wohl immer wieder allein im Café. Doch manchmal gibt es ja noch eine gute Freundin, die einem hin und wieder sagt, wo der Hase lang läuft. Und dann hat man vielleicht doch noch einmal Glück gehabt.

Südwest Presse, 9. Mai 2000





Chiffre: Karman Ghia, bitte, melden

Heitere Mai-Premiere "Traumfrau verzweifelt gesucht" im AuGuS-Theater

Von unserem Redaktionsmitglied Heide von Preußen

Ach ja, was passiert dem Mann nicht alles: Sieben Jahre verheiratet, seiner Meinung nach ungeheuer glücklich, und dann rennt ihm die Frau davon. Julia heißt sie. Und besonders schlimm ist, dass er ihre Partnertasse zerbrochen im Müll gefunden hat, seine steht noch in der Küche. Darüber kommt "Mann" nicht so schnell hinweg. Jeder Satz, den er beginnt, fängt an: Julia sagt immer... Julia macht das so und so... Julia kehrt zu mir zurück.

Für die Mai-Premiere im Neu-Ulmer AuGuS-Theater haben sich die Verantwortlichen für Tony Dunhams spritzige Komödie "Traumfrau verzweifelt gesucht" entschieden. Und während des lauen Frühlingsabends gab's herrliche Konversation schon in der Pause über Mann, Frau und all die Dinge, die in diesem Stück aufgekocht werden.

Zwei Sessel und zarte Ecken

Heinz Koch hat diesmal die Regie übernommen und weiß genau, wie er mit seiner Theaterbühne und den ihm bekannten Protagonisten umzugehen hat: Claudia Riese (wieder in Mehrfachrollen als Henriette/"Henri", Trish, Kamilla, Gaby und Anja zu erleben) und Sven Wisser (der Betroffene, den Julia wegen Uwe, einem 45jährigen, verließ). Ein sparsames Bühnenbild (zwei Sessel und ein Tischchen) gibt Raum für das Spiel, das sich aus allerlei Slapsticks Haralds auszeichnet und das sich durch raffinierte Beleuchtungstechnik mit zarten Vorhängen Ecken schafft, wo kommuniziert, telefoniert und beinah verführt wird.

Heiratsanzeigen

Harald, der zuerst durch den schmalen Theatergang läuft und diese oder jene Bekannte begrüßt, stellt dann gegenüber seiner "Kumpel-Freundin" Henri fest: "Als ich es erfahren habe, dachte ich an einen Aprilscherz, aber es war ja immerhin Juli. Und außerdem war der Kühlschrank leer." In weinerlichem Ton, mit stark verzweifeltem Gesichtsausdruck macht Sven Wisser als Harald klar, wie es ihn doch schlimm getroffen hat. Henri hingegen bleibt cool, Claudia Riese, zuerst mit wenig Emotion, zeigt dem Freund mit trockenen Worten auf, dass alle das mit Julia und Uwe wussten. Nur eben Harald nicht. Sie empfiehlt ihm, doch einmal die Heiratsanzeigen in einer einschlägigen Zeitung zu lesen und sich auf eine zu melden.

Harald, zuerst entsetzt, dann aber doch "weichgekocht" durch die Einsamkeit und noch immer vor sich hin brummend: "Was würde Julia dazu sagen?", erliegt dem Vorschlag. In einem Monat schreibt er 47 Briefe, erhält eine Antwort und trifft sich mit dieser "Chiffre", der Powerfrau Trish, einer Amerikanerin.

Claudia Riese, im sportlichen Outfit mit 'zig Zöpfchen um den Kopf, zwingt mit Action Harald dazu, aufzugeben. Es folgt Kamilla, Chiffre: Herzflimmern, die Harald von hinten tief beeindruckt - das Publikum übrigens auch - mit süßen Pobacken. Aber Claudia-Kamilla ist auch nichts für Harald, allein schon wegen ihrer irren Sprache.

Danach folgt Gaby, die unter Chiffre "Grand Prix" inseriert; und Harald, schon gelockert und etwas erfahren, auch nach Sex gierend, antwortet: "Gib mir die Zündung, Dein Karmanghia!" Da ist Claudia Riese wieder im schwäbischen Element, und mit Chic und Charme zeigt sie Harald, dass Adam dann doch ihr Traummann ist.

Auch Anja bleibt als Intellektuelle, scharfzüngig und bewußt etwas altjüngferlich von Claudia Riese dargestellt, außen vor. Trotz gewisser Hesse-Gemeinsamkeiten. Und Harald sinkt wieder weinerlich in die Kissen. Er gesteht Henri alle seine Fehler, und schließlich und endlich geschieht das, was Henri eigentlich vorhatte: Er sinkt in ihre Arme.

Riese und Wisser bewältigen die Klippen dieser Komödie reizvoll, charmant und leichtfüssig. Sie servieren ein Mai-Menüe, das auf der Zunge vergeht, von dem man noch auf dem Heimweg den guten Geschmack mitnimmt und echte Mai-Laune bekommt.

Neu-Ulmer Zeitung, 8. Mai 2000





Warten bis die Traumfrau kommt

Neu-Ulm - Traumfrau verzweifelt gesucht - diese spritzige Boulevardkomödie des englischen Autors Tony Dunham hatte jetzt im Neu-Ulmer AuGuS-Theater in der Regie von Heinz Koch Premiere.

Von unserem Mitarbeiter Raimund Kast

Der Inhalt des Stückes ist kurz erzählt. Der Informationsanalytiker Harald (gespielt von Sven Wisser), ein ansehnlicher Enddreißiger, findet eines Tages die Wohnung leer vor. Seine Angetraute hat ihn verlassen und ist zu seinem besten Freund gezogen - und das ausgerechnet im verflixten siebten Jahr! Mit Hilfe seiner alten Freundin Henriette sucht der Sitzengelassene nun verzweifelt nach seiner Traumfrau - per Zeitungsannonce. Vier Versuche scheitern mehr oder weniger kläglich, da klappt es doch noch mit der Traumfrau. Jetzt freilich in der Gestalt von Henriette, die nun, nach den gescheiterten Bemühungen Haralds, ihre Chance sieht und zugreift.

Der ultimative Kick

Das Stück scheint in erster Linie Claudia Riese auf den Leib geschrieben zu sein, die sich in fünf verschiedenen Frauenrollen wiederfindet und ihre Wandlungsfähigkeit demonstrieren kann. Wirkt sie in ihrer Rolle als umtriebiges US-Powergirl Trish, als überkandidelte Romantikfee Kamilla noch etwas überzeichnet und eine Spur zu schrill, so läuft sie besonders als schwäbische Lebefrau Gabi zu echter Hochform auf. Die ist per Annonce auf der Suche nach dem ultimativen sexuellen Kick, den sie sich von einem Mann erhofft, der auch im Bett "Gas gibt". Sie merkt recht schnell, dass der potente "Karman Ghia-Fahrer", als der sich Harald ihr genüber ausgibt, eher ein verklemmter Langsamfahrer ist, der zu allem Überfluß beim ersten Treffen mit den Nachwehen eines deftigen Rausches zu kämpfen hat.

Als partnersuchender Harald vermag auch Sven Wisser, den Besuchern des AuGuS-Theaters noch als "Ray" in der "Salwasser"-Inszenierung bestens in Erinnerung, voll zu überzeugen. Wisser gelingt es, den Wandel, den Harald im Verlauf des Stückes durchmacht, glaubhaft zu zeigen, ohne in bloßes Pathos zu verfallen. Beim ersten Treffen mit einer Annoncenbekanntschaft, mit der umtriebigen Trish, wirkt Harald sichtlich von der Situation überfordert, zumal das Treffen durch die noch nicht verdaute Trennung überschattet wird. Im Laufe der Zeit wird er dann schon wesentlich selbstsicherer und zielstrebiger, schafft es an guten Tagen, auf bis zu drei Annoncen zu antworten.

Der Frust mit der Lust

Doch bei der selbstsicheren Gabi, die schon an die 50 derartige Abenteuer hinter sich hat, erleidet er Schiffbruch: Er taugt einfach nicht für ein bloßes sexuelles Abenteuer. Dass es ganz allein über das Geistige auch nicht funktioniert, muss er bei der letzten seiner Bekanntschaften erleben, als die intellektuelle Anja ihn mit Hermann Hesse zuschüttet. Ein Frust-Erlebnis, das ihm die Augen öffnet für das (oder vielmehr die) Naheliegende: für Henriette, mit der ja dann beziehungsmäßig alles klappt, was er sich von seinen Annoncenbekanntschaften erhofft hat. Traumfrau verzweifelt gesucht - Tony Dunham hat hier ein Stück mit viel Situationskomik geschrieben, das die Premierenbesucher immer wieder zu Lachern und launigen Zwischenbemerkungen einlud. Ein Stück, das auch bestens mit den Klischees, das solchen Bekanntschaften gemeinhin anhaftet, zu jonglieren versteht. Jede Menge Blumen und Beifall denn auch für die beiden Darsteller und den Regisseur für die im Großen und Ganzen gelungene Inszenierung.

Schwäbische Zeitung, 8. Mai 2000





Pressestimmen zur Inszenierung des Jahres 2006





THEATER / Premiere in Neu-Ulm: "Traumfrau verzweifelt gesucht"

Reinfälle eines Möchtegern-Schürzenjägers

Das Theater Neu-Ulm setzt wieder auf eine Beziehungskomödie. Zumindest als Gastspiel in Gestalt von "Traumfrau verzweifelt gesucht", eine Koproduktion mit dem Kieler "Lore & Lay Theater" von Martina Riese. Gute Unterhaltung dank eines gut aufgelegten Hauptakteurs.

ULI LANDTHALER

Abwechslung auf der Neu-Ulmer Theaterbühne: Statt Claudia Riese steht ihre Schwester Martina auf der Bühne, Heinz Koch beschränkt sich auf die Regie. Eine Beziehungskomödie hat man zusammen inszeniert. "Traumfrau verzweifelt gesucht" ist ein populäres Stück des in Köln lebenden Engländers Tony Dunham, das pointenreich mit Klischees, Erwartungen und Überraschungen aus der Welt der Kontaktanzeigen spielt. Glaubt man der Werbung des Theaters Neu-Ulm, ist es das Vorzeigestück von Martina Rieses "Lore & Ley Theater" in Kiel. Die nächsten beiden Wochenenden ist es an der Neu-Ulmer Silcherstraße zu sehen.

Dass die Inszenierung 90 Minuten flottes Beziehungstheater bietet, liegt vor allem am Hauptdarsteller Hanno Genz. Der wird auf Frauensuche per Zeitungsinserat geschickt und erlebt Höhen und Tiefen, kurze Glücksmomente und vor allem bizarre Reinfälle eines Annoncen-Romeos, der auf mehr oder weniger prickelnde Suchinserate des anderen Geschlechts antwortet.

Seine Komik bezieht "Traumfrau verzweifelt gesucht" aus dem Kontrast zwischen der blumigen, vielversprechenden und doppeldeutigen Anzeigenlyrik mitsamt den Erwartungen, die der Phantasie des Helden (und des Zuschauers) daraus entspringen - und dem, was ihm letztlich als pralles Leben davon gegenüber steht.

Der Traumfrausucher Hanno Genz als liebesbedürftiger Harald präsentiert sich zwar nicht als Erzkomödiant. Aber je länger das Stück dauert, desto mehr holt er sich als leidender, glückloser und gleichwohl aufrichtig und wacker kämpfender Möchtegern-Schürzenjäger die Sympathie des Publikums.

Fast ein bisschen schüchtern

Der Held spielt nicht auftrumpfend, sondern akzentuiert und zurückgenommen, fast ein bisschen schüchtern - so wie er halt den Damen gegenübertritt. Zwischendrin weiß er mit gekonnten Slapstick-Einlagen zu beeindrucken, wenn er zerstreut seine Strickweste wie eine Hose abstreift oder im Hormonrausch die Freuden der erhofften Liebesnacht mit Hilfe eines Stuhls andeutet. Spielleiter Heinz Koch lässt die Geschichte laufen, verzichtet auf Regiemätzchen und setzt dann und wann optische Akzente. Die müssen vor allem her, wenn die von Martina Riese gespielten Kandidatinnen auftauchen. Und an denen scheiden sich zwangsläufig die Geister.

Nicht nur die Wimperntusche ist dick aufgetragen, wenn die Riese eine vorlaute Ami-Tussi spielt, die mit lila Zopfperücke und breitem Kaugummi-Slang alles niederplappert.

Was beim einen Teil des Publikums für Lachsalven sorgt, weckt beim anderen höchst unangenehme Assoziationen an einschlägige Comedy-Zicken aus dem Privatfernsehen. Auch beim Typ schwäbische Schabracke oder bebrillte Hesse-Verehrein beeindruckt vielleicht das Wandlungsvermögen, aber sicher nicht der differenzierte Ausdruck. Da wird die Kieler Theaterchefin von ihrem Angestellten streckenweise an die Kulisse gespielt.

Südwest Presse vom Montag, 03. April 2006





Süßes Wiedersehen

Martina Riese im Theater Neu-Ulm als "Traumfrau"

NEU-ULM. "Versuch?s mal mit Kontaktanzeigen", rät die gute alte Freundin Henri (eigentlich Henriette, Martina Riese) ihrem langjährigen guten Freund Harald (Hanno Genz) in der Boulevard-Komödie des Engländers Tony Dunham "Traumfrau verzweifelt gesucht". Wie am Schnürchen, mit vielen Lachern seitens des Publikums gewürzt, lief die Produktion des Lore & Lay Theaters Kiel im gut besuchten Theater Neu-Ulm ab.

Von unserer Mitarbeiterin Heide von Preußen

Freudiges Wiedersehen gab es für viele Bekannte mit Martina Riese, Schwester von Theater-Chefin Claudia Riese. ... der gute Harald, der sich mehr und mehr zu einem jungen Robert Redford (für Frauen eine Augenweide) wandelt, will ein Julia-Format, dann wieder nur Sex, dann Zärtlichkeit - Überlegungen für eine neue Ehe mit Kindern nicht ausgeschlossen. Doch ach, da klappt gar nichts. Und zuletzt steht Harald wieder vor der guten alten Freundin Henri.

Hanno Genz in der Rolle des Harald zeigt ein verwandlungsvolles Spiel mit herrlicher Mimik und ganz tollen, körperlichen Fitness- Anstrengungen. Natürlich hat er im Gegenpart die süße, auch mit dem Mut zu komischen Aussehen gepaarten Martina Riese an der Seite.

Fast könnte man meinen, Martina und Claudia seien Zwillinge, so ähnelt Martina in vielen Szenen der Schwester. Die Komik, das Können, der sprachliche wie körperliche Einsatz sind passgenau angezirkelt und sitzen perfekt. Eine sich schnell wandelnde Personen-Regie (Heinz Koch/Claudia Riese, Regieassistenz Tatjana Woitzik) gibt Vorgaben für den etwas zu großen Bühnenraum dieses Stücks. Doch mit Vorhängen (durchsichtig) und Eckenspiel überzeugen Riese wie Genz das Publikum.

Es lohnt sich, rein zugehen in dieses köstliche Stück im Theater Neu-Ulm.

Neu-Ulmer Zeitung, Montag, 3. April 2006



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"Miriam ganz in Schwarz"

Miriam ganz in SchwarzDas Stück (hier eine einfühlsame Rezension von Dagmar Hub in der Neu-Ulmer Zeitung) soll in Schulen aufgeführt werden. Interessenten mailen an "Miriam ganz in Schwarz"

"Miriam, ganz in Schwarz"; von Jörg Menke-Peitzmeyer handelt von der neu in die Klasse gekommenen Mitschülerin Miriam (gespielt von Melanie Schmidt, Foto), die mehrmals im Monat auf Beerdigungen fremder Menschen geht. Da sie weiß, dass dies nicht 'normal' ist, versucht sie, ihren Zuhörern zu vermitteln, warum sie die tut und was es ihr gibt.

Miriam weiß nicht, wie sie ihre Lust auf Beerdigungen bezeichnen soll: Lust / Laster / Ritual / Hobby/ Zwang? Und was ist Sie? Eine Süchtige? Eine Verrückte? Eine Täterin? Jedenfalls mischt sich Miriam unter die Trauergemeinde und manchmal weint sie sogar mit. Und sie weiß schnell, ob der/ die Verstorbene geliebt wurde oder nicht.

In "guten" Monaten kommt die Schülerin auf acht Beerdigungen und schafft sich so ihren ganz eigenen Ausgleich zum Alltag. Für Miriam steht fest: Das Schönste ist immer das Singen!

Fürs junge Publikum gut nachvollziehbar, setzt Miriam sich mit den Themen Tod, Vergänglichkeit, mit ihren Gefühlen, die sie sonst zu verbergen sucht, sowie mit Klischées ihrer Altersgruppe auseinander.


(Nur) wenn sie will, kann sie so schwäbeln wie sonst keine kann.

Top-Actrice Claudia Riese







Ich bin die Josi

Kooperation mit Josi

Das Theater Neu-Ulm und das Café Josi kooperieren auch in der Spielzeit 2018/19. Zum Beispiel feiern wir da, eingeladen vom Inhaber-Ehepaar (!), unsere Premieren. Das waren schon in der letzten Spielzeit sehr vergnügliche Treffs des Publikums mit unseren Bühnen-Künstlern.

Unsere Theaterkarten haben im Zuge dieser Kooperation einen zusätzlichen Wert - siehe Aufdruck (aufs Bild klicken).

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