Theater Neu-Ulm

Richtige Adresse für "Gute Komödie" - "Theater a la Carte" - das Publikum komponiert den Abend

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Unterhaltung bei Tisch - Dinner-Theater - Kulinarik & Kabarett

Das Theater Neu-Ulm hat schon vor zwanzig Jahren zu dieser Form gefunden: geistige und leibliche Genüsse miteinander zu "vermählen". Dabei gibt die verschiedensten Formen; die gewagteste Variante ist "Theater à la Carte" (Rezensionen siehe weiter unten). Sie ist aber auch - offen gestanden - die Teuerste. Daneben gibt es die Möglichkeit, zwischen den Gängen des des kulinarischen Menüs in mehr oder auch minder langen "Takes" humorvolle und anregende Pretiosen des (literarischen) Kabaretts zu präsentieren - Namen wie Loriot, Heinz Erhardt, Kästner, Morgenstern, Ringelnatz oder Kurt Tucholsky sagen alles.

Sie möchten das Theater Neu-Ulm auch für einen solchen Auftritt engagieren?

Vielleicht rufen Sie uns einfach an
(+49 731 55 34 12)...
und - laden uns zum Gespräch ein!
Oder mailen Sie uns

Theater à la Carte - Risikospiel fürs Ensemble

Theater Neu-Ulm beweist Vielfalt und Können

Bei ihrem neuen Theaterabend "Theater a la Carte" wollen Claudia Riese und Heinz Koch, die zu zweit das Ensemble der winzigen Ulmer Bühne bilden, ihre Zuschauer mitentscheiden lassen, was auf die Bühne kommt.

Zunächst einmal aber gab es eine fulminante Einführung von Heinz Koch. In TV-gerechtem Glitzeranzug kündigte er mit atemberaubender Sprechgeschwindigkeit eine Show an, bis ihn die mit Klasse schwäbelnde Schauspielerkollegin Claudia Riese aus dem Publikum unterbrach und schließlich von der Bühne vertrieb. Und das war dann erst der eigentliche Anfang.

Nach zwei Chansons und einer komischen, kleinen Szene wurde das Publikum zur Wahl aufgerufen. Man sollte sich ins Foyer begeben, wo man sodann von "Saaldienern" zu seiner Auswahl theatralischer Speisen für den weiteren Abend befragt wurde. Was angeboten wurde, waren zum größen Teil Gedichte, Szenen und Lieder aus den 20er Jahren von Autoren wie Erich Kästner und Kurt Tucholsky, daneben auch eine Menge Loriot. Außer diesen festen Bestandteilen deutscher Kabarett- und Revuekultur stand allerdings einiges Ausgefalleneres zur Wahl, etwa kurze Stücke und Szenen von Marguerite Duras, von Tabori, Orwell und von Klassikern wie Moliere und Shakespeare. Insgesamt eine Speisekarte, durch die Heinz Koch und Claudia Riese schon von vornherein ihre Vielfalt unter Beweis stellten.

In der Darbietung hielten die Schauspieler, was das Programm versprach. Das Publikum hatte drei Stücke von Loriot gewählt, eines davon konnte nur durch Münzwurf auf offener Bühne den Sieg über Marguerite Duras davontragen - ein schönes Beispiel für die Flexibilität des Theater-Teams. Für ihre gelungenen Loriot-Interpretationen sind die beiden ja bereits bekannt, aber auch bei anderen Stücken bewiesen sie ihre Qualitäten. So trug Heinz Koch Taboris Monolog "Der alte Mann und was mehr", der von Alter, Leben, Tod, Weisheit und den irdischen Genüssen handelt, in bewegend abgeklärter Altmännermanier vor.

Die Speisenfolge wurde auch durch nicht vom Publikum gewählte "Zwischengänge" unterbrochen. Es gab eine Menge pianobegleitete Lieder aus den 20ern, wobei besonders Claudia Rieses schnoddrige Soubrettenstimme fürs authentische Flair sorgte.....

Maria-Bettina Eich, Südwest Presse (3. Mai 97)

Gelungener Abend

(sim). Nanu? "Theater a la Carte"? wer den "Tag der Arbeit" ausklingen ließ im Theater Neu-Ulm, weiß, was abgeht, wenn zwei Erzkomödianten auf Loriot-Erfolgsschiene eine Theater-Sparte erfinden, die es dergestalt in Ulm zuvor nicht gegeben hat. Nach dem Motto "Was ihr wollt" darf das theatergierige Publikum wählen wie auf einer Speisekarte, was es zu genießen gedenkt in sechs Gängen jeweils dreier Alternativen. Es wird Entertainment gemacht, daß sich die Balken biegen. Mit Texten des Ulmer Autors Peter Zwey und Songs von Kreisler und Holländer, Brechtballaden und Sketchen, von denen "Du sprechen rumänisch" (Riese) zu bevorzugen wäre.

Rote Federboa

Koch streute als Conferencier Chips zwischen die Leute bei seiner Persiflage deutscher TV-Kultur. Unterwegs mit Fakeshow-Gehabe und bestückt mit grünen Pailetten, instruiert er das Publikum schnellschnatternd darüber, an welcher Stelle Lacher angesagt wären. Dann wird aufgetragen: ein läppischer "Zeus" (Heinz Erhard), von Koch "süffisant" gemixt und mit ironischem Dekor serviert. Die zweite Vorspeise "Bundestagsrede" rutscht runter mit knackigem Biß, leicht gedünstet im Sud bewährter Loriot-Komik. Nach "Feierabend" und "Fernsehen ohne Fernseher" weitaus leichter zu verdauen als Taboris "Der alte Mann und was mehr". Zum kurzen Verschnaufen zwischen zwei Gängen ist eine Mondäne im kleinen Schwarzen mit roter Federboa als Augenweide zu genießen.

Ganz Chansonette, beschwert sich Claudia Riese gekonnt lasziv und motzig über den "Nowak", der sie nicht verkommen läßt und auch nicht genießen. Weiter mit der "Du darfst"-Variante. Loriot entsprechend wird "Garderobe" gewählt und vor dem "Aufbruch" diskutiert, ob "Trompeter auch Geige blasen". Nach diesem opulenten Mal kommt noch das "Nachtgespenst" von Hollaender rüber und jammert über seine Triebe, nachdem Heinz Koch den Charme des "Tangogeigers aus Argentinien" überboten hat mit Reibeisenstimme. Ein gelungener Abend.

Neu-Ulmer Zeitung, 5. Mai 1997



Spielplan und Karten reservieren

Anfahrt:  -   per Fahrrad  -  per Pkw   -   Parken
Tel (+49) 731 55 34 12   -   mailen
Karten: Vorverkauf   Gutscheine/Bankdaten
Publikums-Stimmen     bis 2008     ab 2008
Sie wollen uns holen?     Wir kommen!
Links: Freunde, Partner, Tipps        sitemap
Archiv:     Stücke     -     Specials
Juristisch:     Impressum   -   Datenschutz
Infos geballt:     Service auf einen Blick
KollegInnen zur Kenntnis:     Jobs im Theater
Theater-Steckbrief   -   Unser blog


Facebook-page        Instagram-Account        myheimat        ulmnews        Share on Google+


Dauer-Angebot für Schulklassen:

"Miriam ganz in Schwarz"

Miriam ganz in SchwarzDas Stück (hier eine einfühlsame Rezension von Dagmar Hub in der Neu-Ulmer Zeitung) soll in Schulen aufgeführt werden. Interessenten mailen an "Miriam ganz in Schwarz"

"Miriam, ganz in Schwarz"; von Jörg Menke-Peitzmeyer handelt von der neu in die Klasse gekommenen Mitschülerin Miriam (gespielt von Melanie Schmidt, Foto), die mehrmals im Monat auf Beerdigungen fremder Menschen geht. Da sie weiß, dass dies nicht 'normal' ist, versucht sie, ihren Zuhörern zu vermitteln, warum sie die tut und was es ihr gibt.

Miriam weiß nicht, wie sie ihre Lust auf Beerdigungen bezeichnen soll: Lust / Laster / Ritual / Hobby/ Zwang? Und was ist Sie? Eine Süchtige? Eine Verrückte? Eine Täterin? Jedenfalls mischt sich Miriam unter die Trauergemeinde und manchmal weint sie sogar mit. Und sie weiß schnell, ob der/ die Verstorbene geliebt wurde oder nicht.

In "guten" Monaten kommt die Schülerin auf acht Beerdigungen und schafft sich so ihren ganz eigenen Ausgleich zum Alltag. Für Miriam steht fest: Das Schönste ist immer das Singen!

Fürs junge Publikum gut nachvollziehbar, setzt Miriam sich mit den Themen Tod, Vergänglichkeit, mit ihren Gefühlen, die sie sonst zu verbergen sucht, sowie mit Klischées ihrer Altersgruppe auseinander.


(Nur) wenn sie will, kann sie so schwäbeln wie sonst keine kann.

Top-Actrice Claudia Riese







Ich bin die Josi

Kooperation mit Josi

Das Theater Neu-Ulm und das Café Josi kooperieren auch in der Spielzeit 2018/19. Zum Beispiel feiern wir da, eingeladen vom Inhaber-Ehepaar (!), unsere Premieren. Das waren schon in der letzten Spielzeit sehr vergnügliche Treffs des Publikums mit unseren Bühnen-Künstlern.

Unsere Theaterkarten haben im Zuge dieser Kooperation einen zusätzlichen Wert - siehe Aufdruck (aufs Bild klicken).

Josi auf Facebook