Theater Neu-Ulm

Neu-Ulms einzig{artig}e Profibühne >>> "Mann - sooo ein Theater" - eine echt kriminelle Komödie

Kriminal-Komödie von Tom Müller & Sabine Misiorny
Aufführungsrechte:
Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH
Buchweizenkoppel 19, D - 22844 Norderstedt
Telefon: 040-522 56 10, Telefax: 040-526 32 86, info@vvb.de, http://www.vvb.de

Premiere: Freitag, 18. Oktober 2013

Eine echte Krimi-Komödie, rasant, witzig, himmelschreiend ... Es gibt Arsen und ein Spitzenhäubchen, aber auch eine Stichwaffe und ein Revolver spielen mit. Und die vier SchauspielerInnen spielen jede(r) zwei Rollen - wobei einer aus der Rolle fällt und eine dritte mimt.



Besetzung:

Brenner, ein langsam alternder Provinzmime: Heinz Koch
Schmidt, ein durchschnittlicher Theatergänger: Holger Menzel
Karin, eine Schauspielerin, die auf den Durchbruch wartet: Kathrin Wolf
Der mittelmäßige Regisseur Falk: Thomas Weppel
Eine gestresste Technikerin: Claudia Riese
Regie, Bühne und Kostüme: Claudia Riese


Mann - sooo ein Theater Mann - sooo ein Theater Mann - sooo ein Theater Mann - sooo ein Theater

Von links: Kathi, Thomas, Holger, Heinz



Mehr Bilder hier.

Publikumsstimmen

Presserezension: "Die ganze Welt ist eine Bühne" (Neu-Ulmer Zeitung)



Infos zum Stück:

Es ist der Abend vor der Premiere, am Theater herrscht große Betriebsamkeit: Offene Generalprobe. Gezeigt werden soll ein überaus spannendes Kriminalstück. Es geht um einen Mord an dem alten Lord Thitherthorough. Der Zuschauerraum ist zum Bersten gefüllt. Doch der Ersatzschauspieler, der für einen kurzfristig erkrankten Darsteller die Rolle des Mr. Smith ("Freund des Hauses oder Hausfreund"?) spielen soll, ist noch nicht aufgetaucht.

Zu allem Übel weiß auch niemand, wie er aussieht, aber seine Rolle soll er perfekt "drauf haben".

Als nun der zu spät kommende Zuschauer Schmidt irrtümlicherweise für diesen unbekannten Kollegen gehalten und kurzerhand auf die Bühne geschubst wird, wähnt dieser sich in einem Mitmachtheater. Das Chaos nimmt seinen Lauf ... Zumal dieser Schmidt sich plötzlich selbständig macht.

Stichwörter bleiben wirkungslos und die Handlung wird immer verrückter. Aber der fernsehgeschulte Laie Schmidt entwickelt sich mehr und mehr zum Krimi-Spezialisten und lässt seine vermeintlichen Kollegen ziemlich alt aussehen.

Als dann auch noch echter Gin serviert wird mit der Folge, dass sich Doppelmord, private Eifersuchtsszenen und Entgleisungen auf der Bühne mixen, gibt es kein Halten mehr und das Theaterpublikum bricht in helle Begeisterung aus, denn schließlich steht da einer "von ihnen" auf der Bühne, die die Bretter dieser Welt bedeuten ...


Spiel-Termine     Karten-Info

Karten: Vorverkauf   Gutscheine/Bankdaten

Spielstätte / Theaterkasse: Hermann-Köhl-Str. 3




Telefon: 0731 55 34 12   -   E-mail
Anfahrt:  -   per Fahrrad  -   per Pkw   -  Parken
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Zu obigem Bild:

Heinz: Übrigens: Corona hat mich resozialisiert. Früher, vor Corona, hatte ich, wenn Weihnachten zu feiern war oder Silvester oder irgendein Familienfest, immer die Ausrede: "Ich hab Auftritt". Und dann kam Corona, lockdown. Die Ausrede war unnötig. Da war ich plötzlich in die Gesellschaft re-integriert. Alle waren zu Hause.

Alle hatten Mattscheibe.

Krimis, Krimis, Krimis, Mord und Totschlag. Am laufenden Band, in Wiederholungsschleife. Jeden Abend. Ab und zu ne Ministerpräsidentenrunde zur Pandemie-Entwicklung. Inzidenzen, r-Werte und zwischendurch wie Kai aus der Kiste: Karl, der ewige Karl. Der Lauterbach hatte ja zu allem und jedem was zu schwätzen. Sogar bei Bild-TV und in der Kebekus-Show trat der auf. Jetzt wird kolportiert, er macht demnächst auch noch das Wort zum Sonntag.

Und dann hauptsächlich immer wieder Morde überall. Pro Kopf die Höchst-Rate offenbar in Rosenheim. Jeden Dienstagmorgen: "Mir habet ene Laich." Und am Abend ist die dann im Vorprogramm des ZDF, zwischen Bett1.de, Kijimea pro, Tebonin und dem Lacalut-"Ich hab nur zwei Probleme"-Typ.

Am Bodensee wird ja immer montags gemordet. Aber Reise-Warnungen gibt es auch für Stralsund, Wismar oder Leipzig. Bad Tölz ist inzwischen wohl clean, Mord-Inzidenz gegen Null. Vermutlich nur scheinbar, da ist bloß der Bulle in Rente gegangen.

Mal so nebenbei: Wie viele Kripoleute ich im lockdown per Glotze kennengelernt habe, das geht auf keine Kuhhaut, von A wie Ainfachnur aus München bis Z wie Zielonka aus Hengasch.

Und dann passiert eines Abends was Unvorhergesehenes:

Wir sitzen da so traut auf’m Sofa, die vierte Wiederholung irgendeines uralt-Barnabys soll kommen, da ist der Bildschirm plötzlich schwarz.

(Krimi-Trailer – bricht plötzlich ab, Heinz fummelt ein wenig mit der Fernbedienung, kein Ergebnis)

Heinz: (schaut auf sein Smartphone, lacht): Das ist ja witzig.
Claudia: (schaut auf ihr iPhone, murmelt abwesend) Was denn?
Heinz: Das ist echt zu witzig. Dieser Clip. Könnt mich kringeln
Claudia: Dann zeig doch mal.
Heinz: Geduld! Ich schick's Dir gleich rüber.