Theater Neu-Ulm
IHREN Ansprüchen wollen wir genügen - "Liebe geht durch den Magen" - Heiteres pfiffig serviert

"Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann ..."

Weiß sie denn, was sie da will?

Männer und Frauen sind seit Jahrtausenden auf einander angewiesen.
Aber sie sind sich fremd geblieben - kommt Er doch vom Mars und Sie von der Venus. Und die beiden Planeten sind schon sehr weit voneinder entfernt.

Mit diesem Programm bieten Claudia Riese, Manuela Maric, Heinz Koch, Richard Aigner, Gerard Hulka und Lena Böhm zum Vorsatz-geschwängerten Silvester-Abend Gesprächsstoff und Perspektiven.

"Wer hier lacht, erspart sich manchen Ärger und ist
gegen manche im Neuen Jahr dräuende Unbill bestens gewappnet."


Nichts von den ewigen Dingen in der Geschichte der Menschheit ist so oft geflickt, umgebaut und neu gebastelt worden wie die Beziehungskiste. Die Menschheit ist die einzige Art, die mit der Partnersuche Probleme hat.
Die Beziehung zu unserem Partner (oder unser Mangel an Partnern) ist immer wieder Aufhänger für angeregte Diskussionen und ist ein Topthema bei Gesprächen unter Frauen.

Solche Gespräche unter Frauen (Freundinnen) sind uns Männern unheimlich, weil wir nicht den leisesten Schimmer haben, worüber Frauen reden, wenn wir nicht dabei sind - reden sie über Mode, über Sex (und in dem Zusammenhang über uns) oder wie oder was?

Geht die Liebe wirklich durch den Magen? Oder sollte sie sich besser hüten, durch den Magen zu gehen? Wie äußert sich Liebeshunger? Was heißt: "Ich bin verückt nach Dir?" Was bedeutet letztlich: "Ich verzehre mich nach Dir?" Was lässt uns lange Zeit so merkwürdige Kompromisse ertragen wie: Nacht für Nacht zu zweit in einem Bett von 90 Zentimeter Breite zu schlafen? Und wieso schlägt sie (oder er) irgendwann vor, doch eine breitere Liegestatt zu kaufen? Oder einen zweiten Sessel.

Um all' das geht's. Um die Liebe der Männer zum Werkzeug und die Liebe der Frauen zum Grünzeug. Um die höchst unterschiedlichen Vorlieben von Mann und Frau in puncto reden und schweigen, Kultur, Bauch und vor allem: Urlaub, den Männer hassen und Frauen brauchen.

Trotz aller Behauptungen, Männer und Frauen seien gleich, hat doch (fast) jede(r) schon die krass gegenteilige Erfahrung gemacht. Männer wollen immer Sex, Frauen trämen von Liebe. Die Phasen des harmonischen Gleichklangs sind kurz. Sie gleichen eher der totalen Sonnenfinsteris, die erlebt man auch nur einmal im Leben. Frauen wollen, dass ein einziger Mann, der Märchenprinz, ihnen alle Bedürfnisse erfüllt. Männer wollen, dass alle Frauen ihnen ihr einziges Bedürfnis erfüllen.

   
Riese, Maric, Koch riese, maric, koch



Es spielen: Claudia Riese, Manuela Maric und Heinz Koch.


 
Riese, Maric, Koch


Manuela Maric, Claudia Riese und Heinz Koch im Schlussbild von "Liebe geht durch den Magen" Foto: köd

Koch-Show im Konzertsaal-Café

Von Dagmar Hub

Neu-Ulm Es hätte romantisch sein können: Darüber zu philosophieren, ob die Liebe nun durch den Magen geht oder nicht, hatten sich Claudia Riese und Heinz Koch vorgenommen, und dies bei Sonnenuntergang und Mondschein im Garten des Neu-Ulmer Konzertsaals, ihrem AuGusTheater benachbart. Doch die massiven Regenfälle des Freitags wollten es anders, die "Koch"-Show der anderen Art (es wurde nicht gekocht, sondern nur übers Kochen geredet, und ge"liebt" wurde natürlich auch nicht, sondern nur über die Liebe gesprochen) musste ins Café Konzertsaal verlegt werden.

Das Sommerstück des AuGusTheaters, das Ende Juli und im August im Konzertsaal und an verschiedenen Spielstätten Neu-Ulms und seiner Vororte sowie zwei Mal im Landkreis Neu-Ulm (28. Juli, "Adler" Holzheim, und 05. August am Riedelsee, Elchingen) gespielt wird, ist eine leichte Plauderei in erster Linie über jenes Thema, das Claudia Riese und Heinz Koch seit Längerem auf der Bühne beschäftigt - über die Frage, ob Männer und Frauen tatsächlich nicht zusammenpassen.

In den Gags geht es um die höchst unterschiedlichen Vorlieben von Mann und Frau, so darum, dass Männer gerne trinken, Frauen aber keine betrunkenen Männer mögen. Ein wenig schade ist es, dass die Gags nicht schneller aufeinanderfolgen - die Langsamkeit des Ausspielens nimmt ihnen manches von der Pointe. Wenn die Liebe wirklich durch den Magen ginge, wären Input und Output recht unterschiedlich, meint Claudia Riese - und am Ende käme dabei im allerbesten Fall noch heiße Luft heraus. Vielleicht ist es doch so wie sie befürchtet: dass Männer lieben, solange sie gut bekocht werden. Am größtenteils weiblichen Publikum der Premiere könnte man eine derartige Vermutung ablesen - wenn es um die Liebe geht, geht es eher die Frauen an.

Dabei, so verrät Heinz Koch, findet 57 Millionen Treffer, wer bei Google das Wort "Liebe" eingibt. (Für das Wort "love" sind es sogar 1,6 Milliarden Treffer.) Und dass es Selbst-Kannibalismus ist, sich vor Liebe zu verzehren - jeder, der schon mal Liebeskummer hatte, mag Heinz Koch verstehen.

Die Nummernrevue um die Liebe, bei der Heinz Koch auch noch von seinem selbstdenkenden Kühlschrank Evelin Vorschriften bekommt, wird durch Lieder um die Liebe kommentiert, hübsch interpretiert von der Stuttgarter Musical-Sängerin Manuela Maric.

Neu-Ulmer Zeitung, Dienstag, 27. Juli 2010

Wie ein deftiges Vesper

CHRISTINA KIRSCH

"Liebe geht durch den Magen" heißt das Sommerprogramm, mit dem das AuGuS-Theater in Biergärten gastiert. Unterhaltsames über Mann und Frau.

Heinz Koch Mit dem Besteck klappern erlaubt. Zum Sommerstück des AuGuS-Theaters Neu-Ulm darf gevespert werden. Denn auch die Nummernrevue "Liebe geht durch den Magen" ist leicht wie ein Vesper und gemütlich wie ein Biergarten. Man kann sogar zu spät kommen oder zwischendurch zum Rauchen vor die Türe gehen. So haben es ein paar Gäste im "Adler" in Holzheim gemacht, wo man die Aufführung wegen des Regens in den Saal verlegen musste. Doch solch unsommerliche Eskapaden sollen die Ausnahme bleiben. Im August spielt das AuGuS-Theater unter freiem Himmel in Biergärten in der Region.

Claudia Riese und Heinz Koch stellen den Gästen eine neue Kochshow vor. Beziehungsweise man lässt sie in die Planung blicken. "Liebe geht durch den Magen", heiße die neue Reihe, verkündet die Sprecherin. "Wir kochen nicht, wir reden nur darüber", erklärt Heinz Koch (Foto: Oliver Schulz), der sein Publikum mit "Hallo, liebe Kochcluber" begrüßt. Prompt winkt ihm einer zu. Nein, das war ein Missverständnis, das Handzeichen galt der Bedienung.

Es geht also um Liebe und den Magen, also um Liebeshunger und Magenknurren. Vorzugsweise aufgezeigt am feinen Unterschied zwischen Mann und Frau, auf den sich das AuGuS-Theater ohnehin spezialisiert hat. "Männer essen Fleisch, Frauen Gemüse", behauptet Heinz Koch. Wahlweise Salat, wenn man über die Tische im "Adler" schaut. Klischees stimmen meist. "Männer hassen Urlaub, Frauen brauchen ihn", erntet im Publikum Zustimmung. "Männer sagen, was sie wollen, Frauen reden Subtext", findet auch Anklang. Solche Behauptungen machen das Publikum munter. Dazu singt Manuela Maric in wechselnden Outfits Schlager wie "Ich will keine Schokolade".

Heinz Koch findet allerlei Anekdoten rund um die Liebe, über die er sich wundern muss. "Wenn der Koch verliebt ist, ist das Essen versalzen". Abgesehen davon, dass dieses Klischee nicht zutrifft, mutet Kochs Ausflug in die Tierwelt zu den salzsüchtigen Schimpansen etwas abstrus an. Dann lieber "Küssen ist gesund". Man bewegt 40 Muskeln im Gesicht." Beim Essen wahrscheinlich auch. "Wer viel küsst, hat deshalb ein strafferes Gesicht", behauptet Heinz Koch. Nur der Umkehrschluss funktioniere leider nicht. Schlaffe Mimik werde auch durch Küssen nicht mehr straffer.

Herzhaft witzig wird es am Schluss, wenn die Akteure als Paar am Bahnsteig auftreten. Da stehen sie und warten. Sie quasselt ihm ein Ohr ab, und er schützt sich vor dem Verlust mit Kopfhörern. Als Resümee ein Seufzer mit Weinglas und ein Prost auf alle Paare und Paarungswilligen.

Das Sommerprogramm des Duos zergeht nicht gerade auf der Zunge, bleibt aber auch nicht im Halse stecken. Wie ein deftiges Vesper eben.

Südwest Presse, Freitag, 30. Juli 2010


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  • In der Kategorie I sind die Kartenpreise für diese sechs Vorstellungen zu je 3 Euro ermäßigt. Sie zahlen also pro Person statt 6 x 22 = 132 Euro nur 114 Euro pro Person.
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Die Premieren-Termine:

  • 28. September 17: "Ich will keine Schokolade" - Trude Herr-Abend
  • 12. Oktober 17: "Wahnsinnsweiber" von und mit Clarissa Hopfensitz
  • 03. November 17: "Die Wunderübung", Komödie von Daniel Glattauer
  • 26. Dezember 17: "llusionen einer Ehe" Komödie von Eric Assous
Die Termine müssen wahrgenommen und können nicht ausgetauscht werden, aber wenn Sie mal nicht können - die Karten sind übertragbar.

Dazu kommen zwei weitere Vorstellungen Ihrer freien Wahl, wobei das entweder Gastspiele oder weitere Premieren oder auch "normale" Vorstellungen sein können.

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