Premiere: Samstag, 10. April 2010
Es spielen:
Zum Stück:Der Frühstückstisch ist liebevoll gedeckt. Doch ein Platz bleibt leer. Nach 23 Ehejahren sitzen Lotte und Rudi allein am Tisch in ihrer Wohnküche. Tochter Bärbel ist diese Nacht nicht nach Hause gekommen.Wie viele Ehepaare ihres Alters stellen auch Lotte und Rudi fest, dass die Kinder flügge geworden sind. Während Lotte sich längst mit der neuen Situation arrangiert hat und nach und nach ein ganz neues Lebensgefühl entdeckt, tut sich ihr Mann ungleich schwerer mit dem Wandel. Zäh und unbeirrbar verteidigt er liebgewordene Gewohnheiten. "Frühstück bei Kellermanns" - Szenen einer Ehe: witzig, ironisch, bissig, aber nicht verbissen. Wunderbar macht Ursula Haucke in dieser Beziehungskomödie deutlich, dass Selbstverwirklichung sich nicht gegen den anderen richten muss, sondern dass sich aus einer öden Ehe eine echte Partnerschaft entwickeln kann. |
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Lesestoff zum Thema "Empty Nest" |
Die Autorin: Ursula Haucke
Ursula Haucke wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute noch lebt. Für den RIAS Berlin
schrieb sie zahlreiche Einzelbeiträge, aber auch langjährige Sendereihen wie z. B.
"Erziehungstips - musikalisch verpackt". Für die Reihe "Papa, Charly hat gesagt" zeichnete sie
als Hauptautorin verantwortlich (etwa 240 Folgen). Sie schrieb zahlreiche Drehbücher für das
Fernsehen, u.a. zu den WDR-Serien "Die Montagsfamilie" und "Solange es gut geht...".
Außerdem veröffentlichte sie zehn Bücher, darunter "Bei Oma ist immer was los" und "Papa,
Charly hat gesagt". |
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Pressestimme ("FAZ") zum Stück: Lotte und Rudi "wirken wie aus dem echten Vorstadt-Reihenhaus gegriffen. Was sie so ungemein sympathisch macht, ist ... auch der Umstand, dass sie letztlich aus der neuen Situation etwas machen und nach einem Glück suchen, das sich jenseits der Elternschaft eröffnet. Es ist ein kleines Glück. Aber für Lotte und Rudi Kellermann ein gewaltiger Schritt. Vor allem mit Lotte geht eine bemerkenswerte Veränderung vor. Sie wird ... mit leisen Mitteln angedeutet. Ein Schenkelklopfer-Stück ist das nicht. Eher eines, bei dem die weiblichen Zuschauer ihren männlichen Begleitern den Ellenbogen in die Seite rammen, um diese auf ihre Seelenverwandtschaft mit Rudi hinzuweisen. Gewiss - kein Klischee der zwischengeschlechtlichen Beziehung wird hier ausgelassen. Aber über Hinweise, dass Männer vom Mars und Frauen von der Venus stammen, wird immer wieder gern gelacht." |


Ursula Haucke wurde in Berlin geboren, wo sie auch heute noch lebt. Für den RIAS Berlin
schrieb sie zahlreiche Einzelbeiträge, aber auch langjährige Sendereihen wie z. B.
"Erziehungstips - musikalisch verpackt". Für die Reihe "Papa, Charly hat gesagt" zeichnete sie
als Hauptautorin verantwortlich (etwa 240 Folgen). Sie schrieb zahlreiche Drehbücher für das
Fernsehen, u.a. zu den WDR-Serien "Die Montagsfamilie" und "Solange es gut geht...".
Außerdem veröffentlichte sie zehn Bücher, darunter "Bei Oma ist immer was los" und "Papa,
Charly hat gesagt".



