Theater Neu-Ulm
IHREN Ansprüchen wollen wir genügen - "Salzwasser" von Conor McPherson


Ein Stück (aus dem) Leben

Im Herbst 1999 ist das Neu-Ulmer Theater mit dem Stück "Salzwasser" auf Tournee durch 20 Kneipen in der Region gegangen. So wurde auch Publikum erreicht, welches nicht so gern in klassische Kultur-Stätten geht. Da auch in den Vororten und auf dem Land gespielt wurde, gab es "Theater für alle und gleich um die Ecke".

Regie Heinz Koch
Joe Hans-Peter Nutzinger / Ivan Dentler
Frank Ben Samuel
Ray Sven Wisser
Ausstattung Claudia Riese

Geschrieben hat das Stück Conor McPherson. Er ist Ire, Jahrgang 1971, hat in Dublin Philosophie studiert und gehört zu der inzwischen sehr breiten Autoren-Szene auf den britischen Inseln, deren Mitglieder in der übrigen europäischen Theaterwelt Furore machen. Die Autoren drücken mit Energie und ungeschminkt eine Lebensgefühl aus, ohne viel Theorie und künstliches Blabla.

"Salzwasser" (The Lime Tree Bower) ist das erste Stück von Conor McPherson, der selbst mit seiner Theatertruppe "Fly By Night" für ein Gratis-Butterbrot und ein irisches Pfund als Gage pro Nase Mittagstheater in Kneipen gespielt hat.

McPherson macht packendes Erzähltheater. Die handelnden Personen in "Salzwasser" sind die Brüder Joe (17 und noch Schüler) und Frank (22 und in Vaters Fast-Food-Restaurant angestellt) sowie Ray (der Lover von Joes und Franks Schwester Carmel, ein abgebrühter 30jähriger Philosophie-Dozent an einer Kleinstadt-Uni). Diese drei Figuren bringen individuelle Stories, wahre oder erfundene, die jedem so oder so ähnlich passieren können. Alltag, ja, aber alles andere als langweilig, easy listening-Theater, unmittelbar, packend, heutig.
Conor McPhersons Taugenichtse sind netter als die armen Schweine, die von Sarah Kane oder Mark Ravenhill (den Galionsfiguren der britischen Autorenszene) auf die Bühne gestellt werden. McPhersons Typen sind grundgute Kerle. "Ihre Geschichten, immer aus dem Nachhinein erzählt, sind Geschichten vom Überleben und von der Hoffnung, die darin liegt, das eigene Leben als Erzählung weitergeben zu können." (Barbara Burckhardt in Theaterheute Juni 99)


Conor McPherson hatte sein "Salzwasser" an verschiedene irische Theater verschickt, vergeblich; dann brachte er es selbst beim Fringe des Dublin Festivals heraus - und schaffte den Durchbruch. "Salzwasser" enthält alle bekannten Ingedienzen, also Alk, der in schwache Mägen fließt und wieder hochkommt, lieblosen Sex und die obligate Gewalttat, dennoch kann Joe am Schluss sagen, "dass alles ganz gut angefangen hatte und nun besser wurde". Dazwischen raubt sein Bruder Frank ein Wettbüro aus, wobei ihm Ray hilft, und er selbst verliert seinen besten Freund, der ihm eine Vergewaltigung in die Schuhe schieben wollte. Aber Frank wird nicht erwischt, Ray schreibt ein Buch, Vaters Schulden werden vom Beutegeld bezahlt, Joe wird von der Shore sein Studium finanzieren können und ist erwachsen geworden. Dusel gehabt.

Joe, Frank und Ray wechseln sich ab beim Schildern dieser denkwürdigen Woche, die soviel verändert hat. Sie reden dabei in einer Sprache, die Joe auch an den Werken aus Franks Regal schätzt: "Ich mochte seine Bücher, weil die Sätze immer kurz waren." Ein einziges Mal kommt es zum Dialog. Als Ray berichtet, er sei bei einer von ihm lange ersehnten Diskussion mit einem Starphilosophen letztlich so besoffen gewesen, dass er, als endlich seine Frage stellen durfte, dem Mann nur noch vor die Füsse kotzen können, sagt Frank erstaunt: "Diese Geschichte kenn' ich gar nicht" - "Ich hab' sie mir aufgehoben," erwidert Ray.





"Oder eben erst erfunden, um Frank und Joe zu toppen, die gerade Aufregendes zu erzählen hatten? Das wird man so wenig erfahren wie die Auflösung der Legende vom Schiffswrack, das bei Ebbe sichtbar wird. War es ein IRA-Boot, in eine Liebes- und Waffenschmuggelgeschichte verwickelt, wie man sich in der Kneipe erzählt? Oder hat es ein besoffener Fischer versehentlich auf Grund laufen lassen? Schwer zu sagen, wem man glauben soll. Am besten erfindet man seine eigene Geschichte, rät der Dad von Frank und Joe. Und spricht dabei vermutlich McPherson aus der Seele, der immer wieder in seinem so simpel erscheinenden Text seine Ansichten zu Lüge und Wahrheit und deren Ununterscheidbarkeit sehr nebenbei thematisiert.
Das Stück selbst beschreibt einen Kreis, in dem Menschen sich aus einer sehr schmalen Welt in Geschichten flüchten, bis sie ihre Fiktion zu einer Realität machen, die am Ende wieder erzählt werden kann."

(Barbara Burckhardt, Theater heute 6/99)



PREMIERE / Conor McPhersons "Salzwasser"

Tresen-Geflunker als Therapie

Das AuGuS-Theater bespielt mit dem Erzählstück Ulmer Kneipen

Wo werden ganz durchschnittliche Männer plötzlich zu Helden? Wo mutieren Alltags-Episoden zu spannenden Abenteuern? Am Kneipen-Tresen. Davon handelt Conor McPhersons Stück "Salzwasser", das das AuGuS-Theater jetzt zeigt - in Kneipen. Premiere war im Neu-Ulmer Café Fortschritt.

ANANDA MILZ

Jede Menge Erfahrung mit Kneipen als Spielort hat der Autor Conor McPherson: Mit seiner Truppe "Fly by Night" spielte er für ein Guiness und ein Sandwich in irischen Pubs. Und der Szenerie angemessen erzählt McPherson ohne Umschweife. Auch seine Personen in "Salzwasser" kommen gleich zur Sache.

Da ist der 17jährige Joe (Hans-Peter Nutzinger), der noch voll in der Pubertät steckt und auch sexuell noch nicht festgelegt ist. Er ist zwar verrückt nach Deborah, aber auch seinem Schulfreund Damian nicht abgeneigt. So verrät er: "Ich wollte ihn für mich alleine haben, wenn es das ist, was Liebe ist!" Er schwelgt in Tagträumereien und vermischt diese auch ganz gern mal mit der Realität.

Ganz anders dagegen sein Bruder Frank (Benjamin Samuel). Er ist viel stiller, resignierter und hilft seinem Dad in der Imbissbude."Seine Haut hing runter, wie ein Mantel am Haken", beschreibt er seinen trinkenden Vater, schätzt ihn aber trotzdem und verteidigt ihn gegen seine Gläubiger, indem er deren Wettbüro überfällt.

Und dann ist da noch der selbstverliebte Ray (Sven Wisser), der Liebhaber von Joes und Franks Schwester Carmel. Er ist Dozent an der Uni, und die Studentinnen laufen dem Beau und Dorian-Gray-Verschnitt scharenweise hinterher. Aber auch er hat zu kämpfen: "Gut, dass Seelen keine Geruch haben - ich meine meine..."

Die Lebenswege der drei sind also verknüpft. In Monologen erzählen sie eine Woche aus ihrem gemeinsamen Leben, jeweils aus ihrer ganz subjektiven Sicht. Nicht nur der Duktus erinnert dabei an Kneipengespräche, auch mit der Wahrheit nimmt es das Trio nicht ganz so genau. Gegenseitig versuchen sie sich zu toppen. Und obwohl alle drei genug Probleme am Hals haben, reden sie sich die Welt in Ordnung, Kneipengespräche als Therapie.

Szenische Handlung ist in "Salzwasser" Fehlanzeige. Nur mit Monologen das Publikum bei Laune zu halten, ist aber keine leichte Aufgabe. Der einzige Profi, der auf die als Bühne dienende Sitzbank im Café Fortschritt klettert, ist Sven Wisser vom "Jungen Forum" des Ulmer Theaters, dem man den egozentrischen Schönling bedingungslos abkauft.

Aber auch die zwei Neulinge (sowohl Hans-Peter Nutzinger als auch Benjamin Samuel geben in "Salzwasser" ihr Schauspiel-Debüt) verblüffen: Lebendig, stimmig und durchaus mitreißend stehen sie am Tresen in der Inszenierung von Heinz Koch ihren Mann.

Nicht nur bei der Besetzung beweist der Regisseur ein glückliches Händchen, sondern auch bei der Wahl der Spielorte: "Salzwasser" wird auf Tournee durch Ulmer Kneipen gehen. Die Tresen-Atmosphäre macht die Situation authentisch, das Publikum ist näher dran und bei der Premiere gab es begeisterten Beifall.

Südwest Presse Ulm, 30. September 1999





Klein-Theater prickelt an der Theke

Die AuGuS-Bühne verknüpft ihre "Salzwasser"-Premiere mit Kaffeehaus-Atmosphäre

Von unserem Redaktionsmitglied Tobias Schaumann

Es knistert in der Kult-Kneipe. Bittere Bluesmusik, durch Wortfetzen verzerrt. Blauer Dunst, Hitze und diese drangvolle Enge im Café "Fortschritt". Welch eine Kulisse für eine Theaterpremiere! "Salzwasser" heißt das Stück, das das AuGuS-Theater in ungewohnter Atmosphäre aufführt - ein gewagter Start in eine Herbstsaison, der sein Publikum aber umso mehr fesselte.

"Salzwasser" stammt aus der spitzen Feder des irischen Autors Conor McPherson und gibt sich, was in diesem Fall als Kompliment auszulegen ist, in der Tat "very british": In das zeitliche Korsett einer "ganz normalen" Woche gepresst, erzählen drei Typen Geschichten, die ihr Alltagsleben schrieb. Sie stehen einfach da und reden, ohne Schnörkel, ohne Schminke. Sie machen keine Actionkiste, sondern Erzähltheater, wie es nur mit dem Talent eines Schwarzhumoristen entstehen kann: Thematisiert werden, und das mit unwiderstehlicher Eloquenz, platonische Liebschaften, schmuddeliger Sex, illegale Heldentaten, zwangsläufige Schicksale und Alkohol, der in schwache Mägen fließt und wieder zurück. McPherson malt ein schlichtes Lebensgefühl. Das Ganze erinnert ein bisschen an "Pulp Fiction" oder "Trainspotting" (auch "Salzwasser" soll demnächst verfilmt werden), jedoch ohne abstoßend oder moralisierend zu wirken. Dennoch: Leise Gesellschaftskritik - etwa in den Bereichen Bildung, Philosophie oder Familie - gönnt sich der Satiriker McPherson. Und es schadet dem flotten Stück nicht.

Packend und hautnah

Die Story(s) liefert ein Trio: Die Brüder Joe (Hans-Peter Nutzinger) und Frank (Benjamin Samuel) sowie der Lover ihrer Schwester, Ray (Sven Wisser). Sie wechseln sich ab in der trockenen Schilderung einer Woche, die ihr Leben verändert hat: Frank raubt ein Wettbüro aus, um die Schulden seines Vaters begleichen zu können. Nein, er wird nicht erwischt. Joe pubertiert und genießt es, andererseits verliert er seinen besten Freund und wird falsch verdächtigt. Ray, die vielleicht schillerndste Gestalt, hat Karriere im Beruf gemacht und frönt nun jedem denkbaren Laster. Die Drei sind keine Looser, sie sind chaotisch, aber smart, und sie machen ihren Weg.

Regisseur Heinz Koch ist praktisch ohne bühnentechnischen Aufwand, mit einem simplen Stück, eine unmittelbare, packende und hautnahe Inszenierung gelungen, wobei er natürlich drei überzeugende Schauspieler zur Hand hat. Sie lassen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion gekonnt verschwimmen. Was ist Lüge? Was ist Wahrheit? Ist das denn überhaupt wichtig?

Autor McPherson läßt seine Figuren immer aus der Ich-Perspektive und immer mit einer gesunden Distanz zu den Ereignissen berichten. Er beherrscht das Spiel mit der Glaubwürdigkeit und weckt immer wieder Neugierde, ohne alle Fragen zu beantworten. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem IRA-Geisterschiff? Wie lebt das Trio heute? Hat Ray einem abgedrehten Starphilosophen tatsächlich vor die Füße gekotzt? Egal. Man möchte dem schrägen Typen auf die Schulter klopfen, einfach, weil er es einem erzählt hat.

Das "Fortschritt" sehnt sich nach mehr. Es will das Happy-End gar nicht wahrhaben. Was bleibt, ist die Kaffeehaus-Kulisse, die Atmosphäre und die drei Typen. Man möchte sich mit ihnen an die Theke setzen, einen Drink ausgeben und zuhören - wie sie erzählen aus ihrem banalen Leben, Geschichten, Geschichten, Geschichten.

Neu-Ulmer Zeitung, 30. September 1999




Premiere des AuGuS-Theaters

Ein deftiges Stück Irland fürs Theater am Tresen

NEU-ULM - Nichts für Moralisten ist "Salzwasser", ein pralles Stück Erzähltheater aus der Feder des jungen irischen Autors Conor McPherson. Das AuGuS-Theater hat unter der Leitung von Claudia Riese und Heinz Koch das deftige Werk inszeniert.

Von unserer Mitarbeiterin Susanne Heliosch

Die Inszenierung ist nicht auf die Bühne im Konzertsaal fixiert. Vielmehr wird "Salzwasser" bis zum 25. November in 15 Kneipen in und um Ulm herum aufgeführt: eine Tingelpartie. Und ein Experiment, denn die extra dafür engagierten Schauspieler müssen sich jedesmal aufs Neue auf die ungewohnte Umgebung einstellen. Das Publikum der Premiere im Neu-Ulmer "Fortschritt" hing mit großer Erwartung an den Lippen von Joe, Frank und Ray, denen McPherson, ganz im Sinne der jungen irischen Autorenszene, eine deftig-herzhafte Umgangssprache in den Mund legt.

17, 22, und 30 Jahre sind die Brüder alt, und sie ziehen mit Stories vom Leder, die sich reichlich unverblümt um Alkohol, Sex und einen Raubüberfall drehen. Die denkwürdigen Vorkommnisse aus einer Woche ihres Lebens tischen die drei in struppigen Monologen auf. Die Ereignisse überschlagen sich und schrauben sich wie in einer Spirale zum Höhepunkt. Am Ende paßt alles zusammen wie ein Puzzel-Stück. Dabei bekommt das Publikum viel mit von der ungeschminkten Realität des irischen Alltags.

Joe, dem Jüngsten, steckt die Pubertät tief in den Knochen. Sehr zum Gefallen der Zuhörer. Denn Hans-Peter Nutzinger spielt die Rolle des vorlauten Pubertieren, der unersättlich neugierig auf die Welt ist, so sympathisch und überzeugend, dass man ihm seine freche Schnute nur mit wohlwollendem Applaus quittieren kann. Aus dem ersten Discobesuch macht Joe mit aufgerissenen Augen eine Reise auf einen anderen Stern - und zum anderen Geschlecht.

Mädchen, das ist auch das Stichwort für Ray. Sven Wisser verkörpert äuß erst glaubhaft die Rolle des 30jährigen Philosophiedozenten, der vom "Flachlegen" seiner Studentinnen nie genug bekommt. Auch wenn Ray dem Publikum im ersten Moment ungeheuerlich eitel erscheint, so bedauert man es doch am Ende sehr, wenn die Scheinwerfer endgültig ausgehen und auch die Hintergrundmusik von Tom Waits verstummt. Immerhin schafft es Ray, einem angesehenen Uni-Professor vor die Füße zu "reihern". Dies ist ein Höhepunkt der Belustigung und ein Meisterwerk der Erzählkunst, das dem Publikum vermutlich so schnell nicht aus dem Gedächtnis schwinden wird.

Frank hingegen plagen ganz andere Probleme. Geldsorgen treiben ihn zum Überfall eines Wett-Büros. Frank (Benjamin Samuel) breitet systematisch und wie in Zeitlupe den Verlauf des Raubes aus und treibt die Zuschauer damit fast an den Rand der Aufnahmefähigkeit. Benjamin Samuel spielt durchaus glaubhaft, aber vielleicht ein bißchen dünn in der Stimme. Doch das tut der Sache keinen Abbruch, bedenkt man doch, dass lediglich Sven Wisser eine schauspielerische Ausbildung genoss. Die anderen beiden sind von Riese und Koch unter zehn Bewerbern ausgewählt worden und verfügen bisher "nur" über Schultheatererfahrung.

Schwäbische Zeitung Ulm, 1. Oktober 1999



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