Theater Neu-Ulm

Neu-Ulms einzig{artig}e Profibühne >>> "Rangel-Rungel-Ringelstern. Ich küsse jeden Morgen natz"

Humorvolles Sammelsurium zum Schnäppchenpreis - ein wenig wie poetry slam: Dichter ja, aber kein -Wettstreit

Rangel, Rungel, Ringelstern - Ich küsse jeden Morgen natz

Zwei Rezensionen und mehr Fotos hier

Auch Dichter sind manchmal nicht ganz dicht. Sogar die Fürsten unter ihnen, wie Goethe, blödeln zuweilen und kommen einem komisch (vor). Das zeigen wir Ihnen, da werden Sie Spaß haben. Wir präsentieren Gereimtes und Ungereimtes, Respektloses von respektablen Geistern, auswendig Gelerntes und fix Extemporiertes, Musenküsse und Geistesblitze, Geklautes und Selbstverfasstes - einfach ein humorvolles Sammelsurium zum Schnäppchenpreis.

Da können Sie bedenkenlos die Katze im Sack kaufen. Schnappen Sie sich blind dieses Super-Angebot: Komische Reime von Meistern wie Morgenstern und Ringelnatz, Erhardt, Roth und was sonst noch im Wilhelm Busche ist; bissiger Humor und Zorniges mit Biss von Kästner, Heine oder auch Tucholsky.

Die meisten dieser Werke von Mitgliedern aus dem Club der toten Dichter deklamiert der verkrachte Dichter Hinz von Kuntzt. Er droht auch immer wieder damit, Selbstverbrochenes zum Besten geben zu wollen, hat aber ansonsten die Aufgabe, launig durch den Abend zu führen und die Runde der Autorinnen und Autoren zu moderieren, die auf Einladung des Theaters live mit von der Partie sind und die blitzendsten Perlen ihrer Kunst vortragen werden. Bei der Premiere zum Beispiel waren dabei: Florian L. Arnold, Martin Gehring, Corina Wagner, Paolo Percoco.

Alles zusammen für schlappe 9,99 Euro Einheitspreis. Da kann man doch nicht meckern. Die Plätze werden nach dem Windhund-Prinzip vergeben: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Rangel, Rungel, Ringelstern - Ich küsse jeden Morgen natz

Rangel, Rungel, Ringelstern - Ich küsse jeden Morgen natz




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Zu obigem Bild:

Heinz: Übrigens: Corona hat mich resozialisiert. Früher, vor Corona, hatte ich, wenn Weihnachten zu feiern war oder Silvester oder irgendein Familienfest, immer die Ausrede: "Ich hab Auftritt". Und dann kam Corona, lockdown. Die Ausrede war unnötig. Da war ich plötzlich in die Gesellschaft re-integriert. Alle waren zu Hause.

Alle hatten Mattscheibe.

Krimis, Krimis, Krimis, Mord und Totschlag. Am laufenden Band, in Wiederholungsschleife. Jeden Abend. Ab und zu ne Ministerpräsidentenrunde zur Pandemie-Entwicklung. Inzidenzen, r-Werte und zwischendurch wie Kai aus der Kiste: Karl, der ewige Karl. Der Lauterbach hatte ja zu allem und jedem was zu schwätzen. Sogar bei Bild-TV und in der Kebekus-Show trat der auf. Jetzt wird kolportiert, er macht demnächst auch noch das Wort zum Sonntag.

Und dann hauptsächlich immer wieder Morde überall. Pro Kopf die Höchst-Rate offenbar in Rosenheim. Jeden Dienstagmorgen: "Mir habet ene Laich." Und am Abend ist die dann im Vorprogramm des ZDF, zwischen Bett1.de, Kijimea pro, Tebonin und dem Lacalut-"Ich hab nur zwei Probleme"-Typ.

Am Bodensee wird ja immer montags gemordet. Aber Reise-Warnungen gibt es auch für Stralsund, Wismar oder Leipzig. Bad Tölz ist inzwischen wohl clean, Mord-Inzidenz gegen Null. Vermutlich nur scheinbar, da ist bloß der Bulle in Rente gegangen.

Mal so nebenbei: Wie viele Kripoleute ich im lockdown per Glotze kennengelernt habe, das geht auf keine Kuhhaut, von A wie Ainfachnur aus München bis Z wie Zielonka aus Hengasch.

Und dann passiert eines Abends was Unvorhergesehenes:

Wir sitzen da so traut auf’m Sofa, die vierte Wiederholung irgendeines uralt-Barnabys soll kommen, da ist der Bildschirm plötzlich schwarz.

(Krimi-Trailer – bricht plötzlich ab, Heinz fummelt ein wenig mit der Fernbedienung, kein Ergebnis)

Heinz: (schaut auf sein Smartphone, lacht): Das ist ja witzig.
Claudia: (schaut auf ihr iPhone, murmelt abwesend) Was denn?
Heinz: Das ist echt zu witzig. Dieser Clip. Könnt mich kringeln
Claudia: Dann zeig doch mal.
Heinz: Geduld! Ich schick's Dir gleich rüber.