Theater Neu-Ulm

"Riese & Ko", die Theater-Profis - "Miriam ganz in Schwarz" - Erzähl-Theater

Klassenzimmer-Stück von Jörg Menke-Peitzmeyer

Aufführungsrechte: Theaterverlag Hofmann-Paul, Naumannstr. 24, 10829 BERLIN

Rehearsal: Dienstag, 13. November 2018


"Miriam ganz in Schwarz"

Miriam ganz in Schwarz Das Stück "Miriam ganz in Schwarz" von Jörg Menke-Peitzmeyer hatten wir insbesondere als "Klassenzimmer-Stück" konzipiert und sowohl den Schulleitungen in der Region als auch den Fachpädagogen Deutsch, Religion und Ethik angeboten. Jetzt soll es auch im freien Verkauf sechs Mal zu sehen sein. Termine und Karten bestellen hier.

Nach der Probe-Aufführung für Lehrkräfte im Herbst gab es eine einfühlsame Rezension von Dagmar Hub in der Neu-Ulmer Zeitung (hier nachzulesen), und Einladungen u.a. in Schulen, wobei die Aufführungen bei den Jugendlichen / jungen Erwachsenen und Pädagogen toll angekommen sind.

Nach der Aufführung in einer Konfirmanden-Gruppe:
"Miriam ganz in Schwarz war klasse. Es war faszinierend, wie aufmerksam und fokussiert die etwa 40 Jugendlichen waren. Unsere Konfirmandengruppen setzen sich ja aus Jugendlichen aller Schularten zusammen – also keine sehr homogene Gruppe! 45 Minuten zuhören, das ist eine große Leistung für die Mädchen und Jungs. Es wurde ihnen allerdings durch das sehr intensive und in einem guten Sinne forsche Spiel von Melanie Schmidt auch leichter gemacht. Das Thema hat sehr gut in unseren thematischen Novemberablauf gepasst, wo wir einerseits die Gedenktage (z.B. auch den 9.11.) aufnehmen, den Wiblinger Friedhof mit den Konfirmanden besuchen und auch einen Bestatter und schließlich am Ewigkeitssonntag die Konfirmanden in den Gedenkgottesdienst für die aus unserer Gemeinde verstorbenen Menschen mit einbeziehen. Beim an das Theaterstück sich anschließenden Gespräch gab es einige interessante Fragen, natürlich auch ganz allgemein zum Beruf der Schauspielerin. Insgesamt konnten die Jugendlichen gut mit dem Stück umgehen, auch wenn sie nicht alle Impulse (aber wer kann das schon?!) aufgenommen haben. Nachdenklich sind sie geworden, auch darüber, wieso Miriam sich so verhält, ob sie selbst vielleicht ihre Trauer sonst nicht leben kann? ..."

Judith Bril , die Leiterin der Realschule an der Mellinghofer Straße in Mülheim an der Ruhr, wo wir im Januar vier Vorstellungen spielen durften, schreibt im Nachhinein:
"Die Religionslehrerin einer unserer 10er Klassen sagte mir: ‚Genial! Jetzt habe ich einen wunderbaren Einstieg in die Unterrichtsreihe Sterben und Tod.‘ Auch die Schülerinnen und Schüler, welche die insgesamt vier Vorstellungen besucht hatten, waren beeindruckt. Kommentiert wurden die ‚tolle Leistung der Schauspielerin‘ und auch das (verstörende) Thema, das ja eigentlich nichts oder nicht so viel mit ihrem Leben zu tun hat. Scheinbar. Doch dass das Thema die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler mehr berührt als gedacht, konnte ich in der Nachbesprechung erkennen. ‚Als mein Opa gestorben ist, habe ich auch zuerst nicht weinen können, obwohl ich in sehr liebhatte!‘ Oder: ‚Die Idee mit der AG finde ich schon verrückt, aber irgendwie auch wieder nicht.‘ Miriam ganz in Schwarz bietet eine wunderbare Gelegenheit, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und zwar nicht nur über Tod und Trauer, sondern auch über ein lebenswertes Sein Jugendlicher jenseits der Mainstream-Freizeitangebote.“

Und die stellvertretende Leiterin einer anderen Neu-Ulmer Schule schrieb kurz und bündig:
„Die Schüler waren sehr angetan von der Aufführung. Vielen Dank nochmals.“

Zum Stück

"Miriam, ganz in Schwarz"; von Jörg Menke-Peitzmeyer handelt von der neu in die Klasse gekommenen Mitschülerin Miriam (gespielt von Melanie Schmidt, Foto), die mehrmals im Monat auf Beerdigungen fremder Menschen geht. Da sie weiß, dass dies nicht 'normal' ist, versucht sie, ihren Zuhörern zu vermitteln, warum sie die tut und was es ihr gibt.

Miriam weiß nicht, wie sie ihre Lust auf Beerdigungen bezeichnen soll: Lust / Laster / Ritual / Hobby/ Zwang? Und was ist sie? Eine Süchtige? Eine Verrückte? Eine Täterin?

Jedenfalls mischt sich Miriam unter die Trauergemeinde und manchmal weint sie sogar mit. Und sie weiß schnell, ob der/ die Verstorbene geliebt wurde oder nicht.

In "guten" Monaten kommt die Schülerin auf acht Beerdigungen und schafft sich so ihren ganz eigenen Ausgleich zum Alltag. Für Miriam steht fest: Das Schönste ist immer das Singen!

Mehr Fotos im frei zugänglichen facebook-Album.







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Letzte Premiere vor der Sommerpause: 22. Juni

"Psychoparty"

Psychoparty Kathi WolfPsychisch korrekt. Politisch defekt.

Ein Grund zu feiern: Kathi Wolf ist Bachelorette - der Psychologie. Und hat somit den Durchblick.

Pointiert und hintersinnig verknüpft sie die menschliche Psyche mit gesellschaftlichen Vorgängen und politischem Zeitgeschehen. Kathi bringt es mit Humor, Schauspielhandwerk und Haltung auf den Punkt. Denn eins steht fest: Wir brauchen keine Influencer - nein, die Zeit ist reif für Sinnfluencer! Am Ende stellt sich die Frage: Sind wir nicht alle ein bisschen psycho?

Die Schauspielerin und Kabarettistin mit akademischem Abschluss ist seit 2015 mit ihren Kabarettprogrammen unterwegs und wurde damit auch bereits in einschlägige TV-Kabarett-Programme engagiert. 2018 war sie in der Hauptrolle Toni im preisgekrönten Kinofilm "Landrauschen" bundesweit zu sehen.

Im Theater Neu-Ulm ist sie neuerdings als "Eva" in "Unbeschreiblich weiblich" auf der Bühne zu erleben; vorher war sie bei uns engagiert in der Shakespeare-Collage "Willis wilde Weiber", in Ionescos "Die Unterrichtsstunde" und in der Krimi-Komödie "Mann, sooo ein Theater".


Top-Actrice Claudia Riese







Ich bin die Josi

Kooperation mit Josi

Das Theater Neu-Ulm und das Café Josi kooperieren auch in der Spielzeit 2018/19. Zum Beispiel feiern wir da, eingeladen vom Inhaber-Ehepaar (!), unsere Premieren. Das waren schon in der letzten Spielzeit sehr vergnügliche Treffs des Publikums mit unseren Bühnen-Künstlern.

Unsere Theaterkarten haben im Zuge dieser Kooperation einen zusätzlichen Wert - siehe Aufdruck (aufs Bild klicken).

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