Theater Neu-Ulm

Hotspot für Theater-Erleben - "Fremdenzimmer" von Peter Turrini

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag, Bühnen- und Musikverlag, Johannesgasse 12, A- 1010 Wien

Premiere: Freitag, 08. Februar 2020


Besetzung:


N. N.

N. N.,
Herta Zamanik


Heinz Koch

Heinz Koch,
August "Gustl" Knapp


N. N.

N. N.,
Samir Nablisi


Claudia Riese

Regie / Ausstattung: Claudia Riese



Karten für die Premiere Karten für alle Vorstellungen h2>Zum Stück: Peter Turrinis am 25. Januar 2018 im Theater in der Josefstadt (Wien) uraufgeführtes Volks-Stück "Fremdenzimmer" ist eines sicher nicht: ein Stück über Flüchtlinge. Fremdenzimmer führt vielmehr hinein in das Wohnzimmer von Herta und Gustl, wo es an Friede, Freude und Eierkuchen eher mangelt. Und dann finden die beiden eines Tages unversehens einen jungen Syrer in ihrer Wohnung vor. "Sowas kann ich nicht brauchen", lautet Gustls Begrüßung. Für Gastfreundschaft sind eben andere als er und seinesgleichen bekannt.

Der junge Mann, der kein Deutsch spricht, wird zum Adressaten des tief sitzenden Frusts des sich abgehängt fühlenden Rentner-Paares, welches sich selbst einsortiert in die Reihe der tief Beleidigten, die permanent bedauern, die eigenen Träume im Leben nicht so ganz verwirklicht zu haben. Herta und Gustl haken sich ein bei all jenen, die sich alleingelassen fühlen, von "der Politik", überfordert vom Digitalen und der Beschleunigung ihres Lebens, sehnsüchtig nach alten Zeiten (in denen angeblich alles besser war) und ihrer ureigenen Identität.

Kern allen Übels für Herta und Gustl: die Migration in Folge von Beschleunigung und Globalisierung.

In der aktuellen Hochgeschwindigkeitsphase der Geschichte, in der das Gespür für tatsächlichesTempo und Veränderung abgelöst wird von Empörungswellen mit eingebauter Hilflosigkeit, sind sie willkommene Ziel-Objekte populistischer Subjekte, welche diese Befondlichkeiten nicht nur weidlich für sich ausnutzen, sondern auch tatkräftig weitertreiben.

Und jetzt wollen auch noch die Flüchtlinge was?!

Herta und Gustl mutieren aber im Beisein Samirs mehr und mehr von vermeintlichen Ausländerfeinden zu Adoptiveltern mit Zuneigung. Typisch?! Hatten sie sich (beeinflusst von der widerlichen Propaganda interessierter Süppchenköchler) anfangs noch zu stereotypen, paranoiden Bemerkungen hinreißen lassen, von wegen arabische Männer seien "Samenschleudern" oder " Es gibt bald nur noch Turbanträger bei der Bundeswehr", so bekommt die Untergangsangst allmählich realistischere Züge. Am Ende bemühen sie gar eine Art deus ex machina der Luftfahrt. Ein Volksstück mit märchenhaftem Ende ...

Publikumsstimmen:









"Man sollte ein Theater nicht leiten, wenn man von Gewinnsucht und Geiz getrieben ist."
                                        (Dieter "Didi" Hallervorden)

Dem stimmen wir absolut, ohne Abstrich zu. Wir machen Theater mit intrinsischer Motivation, Leidenschaft und Herzblut. Der Zweck der Existenz (ZDE) des Theater Neu-Ulm: künstlerischer Hotspot sein, mitten in der Stadt, fürs Publikum.

Unser oberstes Ziel ("Wildly Important Goal"): Menschen, die ins Theater kommen, fabelhaft unterhalten, mit spannenden und vergnüglichen Stücken.

Der Weg zum Ziel:

  • stets die "passenden" Stücke finden,

  • überdurchschnittlich engagierte DarstellerInnen casten (welche sich mit unserem ZDE identifizieren),

  • intensiv proben und damit rundum Qualität bieten.


Spielplan und Karten reservieren

Spielstätte: Theaterplatz (Hermann-Köhl-Straße 3)

Theaterkasse: 0731 55 34 12   -  
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Pläne für die Spielzeit 2019 / 20



Top-Actrice Claudia Riese







Ich bin die Josi

Kooperation mit Josi

Das Theater Neu-Ulm und das Café Josi kooperieren auch in der Spielzeit 2019/20. Zum Beispiel feiern wir da auf Einladung des Hauses unsere Premieren. Das sind jedes Mal sehr vergnügliche Treffs des Publikums mit unseren Bühnen-Künstlern.

Unsere Theaterkarten haben im Zuge dieser Kooperation einen zusätzlichen Wert - siehe Aufdruck (aufs Bild klicken).

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