Theater Neu-Ulm

Neu-Ulms einzig{artig}e Profibühne >>> "Ein Herz im Gepäck" - Komödie von Sam Bobrick

Zwei außergewöhnliche Frauen legen eine Punktlandung hin

Aufführungsrechte:
AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH
Deichstraße 9 o 20459 Hamburg o Tel. 040 / 300 66 780

Premiere: Freitag, 23. November 2012.

Besetzung:
Ein Herz im Gepäck

Viele Fotos auf der (frei zugänglichen) Facebook-page zum Stück

Die Rezension in der Südwest Presse hier nachzulesen.

Hier Publikumsstimmen

Über das Stück:

Bradleys Koffer wurde am Flughafen vertauscht. Das Namensschild auf dem falschen Koffer f&uulm;hrt ihn zu Phyllis. Er hat aber nicht nur den schweren Koffer zu schleppen, er trägt auch schwer an der Last einiger harter Schicksalsschläge.
Die Hilfen, die Phyllis mit Unterstützung ihrer Freundin Mitzi anbietet, geraten zum Desaster. Zu allem Übel gibt auch der Psychiater Dr. Jonathan Alexander diesen verzweifelten Versuchen keine Chance. Und ein Spezialist für Paartherapie muss es schließlich wissen!-?

Über den Autor:

Sam Bobrick wurde 1932 in Chicago geboren (kurz vor Ausbruch des großen Feuers) und ging, nachdem er festgestellt hatte, dass Finanzen ihm nicht lagen, nach seinem ersten College-Jahr zur Air Force. Im Armeedienst begann er seine Karriere als Schriftsteller, und zwar als Herausgeber und einziger schreibender Journalist für üThe Tribe Scribeü, eine vierzehntäglich erscheinende, politisch inkorrekte und militärisch beleidigende Zeitung, welche bei den Truppen sehr populär, jedoch bei der Armee das am schlechtesten bewertete Blatt war und ihm bei einer Gelegenheit beinahe eine Bestrafung eingebracht hätte.

Nach drei Jahren und neun Monaten wurde er ehrenvoll aus der Armee entlassen und entschloss sich aufs College zurückzukehren. Nach seinem Abschluss an der University of Illinois, ging Sam Bobrick nach New York, wo er, nachdem er sich mehrere Jahre mit Hot Dogs und Jelly Donuts über Wasser gehalten hatte, seinen ersten großen Job als Autor für CAPTAIN KANGAROO annahm. Seine television credits beinhalten auch THE ANDY GRIFFITH SHOW, GET SMART, und THE SMOTHERS BROTHERS COMEDY HOUR.

Während er für die Fernseh-Show, THE KRAFT MUSIC HALL, in New York arbeitete, fing Sam Bobrick an für das Theater zu schreiben, indem er als Co-Author sein Stück NORMAN, BIST DU ES? schrieb. Er schrieb in der Folge - z.T. auch als Co-Author - ungefähr dreißig Bühnenstücke, viele von ihnen wurden weltweit, und auch in Deutschland aufgeführt, so: MÖRDERKARUSSELL (Murder At The Howard Johnson’s), WEEKEND COMEDY, VERRÜCKTE ZEIT (The Crazy Time), EIN MANN AN DER ANGEL (Getting Sara Married), KENNST DU MICH NOCH? (Remember Me?) und TOLSTOI IN JERSEY.

Sam Bobrick ist mit der Autorin Julie Stein verheiratet, mit der er zusammen mehrere Stücke geschrieben hat, wie LIEB VERHASSTE MUTTER (The Outrageous Adventures of Sheldon & Mrs. Levine) und LENNY’S BACK. Er hat drei erwachsene Kinder, Lori, Steffy and Joey und zwei Enkelkinder.

Sam Bobrick ist Mitglied der Society of Stage Directors and Choreographers, sowie der Dramatists Guild und Writers Guild of America. Er hat bei vielen seiner Stücke in regionalen Theatern in den U.S.A. und Kanada selbst Regie geführt.


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Zu obigem Bild:

Heinz: Übrigens: Corona hat mich resozialisiert. Früher, vor Corona, hatte ich, wenn Weihnachten zu feiern war oder Silvester oder irgendein Familienfest, immer die Ausrede: "Ich hab Auftritt". Und dann kam Corona, lockdown. Die Ausrede war unnötig. Da war ich plötzlich in die Gesellschaft re-integriert. Alle waren zu Hause.

Alle hatten Mattscheibe.

Krimis, Krimis, Krimis, Mord und Totschlag. Am laufenden Band, in Wiederholungsschleife. Jeden Abend. Ab und zu ne Ministerpräsidentenrunde zur Pandemie-Entwicklung. Inzidenzen, r-Werte und zwischendurch wie Kai aus der Kiste: Karl, der ewige Karl. Der Lauterbach hatte ja zu allem und jedem was zu schwätzen. Sogar bei Bild-TV und in der Kebekus-Show trat der auf. Jetzt wird kolportiert, er macht demnächst auch noch das Wort zum Sonntag.

Und dann hauptsächlich immer wieder Morde überall. Pro Kopf die Höchst-Rate offenbar in Rosenheim. Jeden Dienstagmorgen: "Mir habet ene Laich." Und am Abend ist die dann im Vorprogramm des ZDF, zwischen Bett1.de, Kijimea pro, Tebonin und dem Lacalut-"Ich hab nur zwei Probleme"-Typ.

Am Bodensee wird ja immer montags gemordet. Aber Reise-Warnungen gibt es auch für Stralsund, Wismar oder Leipzig. Bad Tölz ist inzwischen wohl clean, Mord-Inzidenz gegen Null. Vermutlich nur scheinbar, da ist bloß der Bulle in Rente gegangen.

Mal so nebenbei: Wie viele Kripoleute ich im lockdown per Glotze kennengelernt habe, das geht auf keine Kuhhaut, von A wie Ainfachnur aus München bis Z wie Zielonka aus Hengasch.

Und dann passiert eines Abends was Unvorhergesehenes:

Wir sitzen da so traut auf’m Sofa, die vierte Wiederholung irgendeines uralt-Barnabys soll kommen, da ist der Bildschirm plötzlich schwarz.

(Krimi-Trailer – bricht plötzlich ab, Heinz fummelt ein wenig mit der Fernbedienung, kein Ergebnis)

Heinz: (schaut auf sein Smartphone, lacht): Das ist ja witzig.
Claudia: (schaut auf ihr iPhone, murmelt abwesend) Was denn?
Heinz: Das ist echt zu witzig. Dieser Clip. Könnt mich kringeln
Claudia: Dann zeig doch mal.
Heinz: Geduld! Ich schick's Dir gleich rüber.