Theater Neu-Ulm
Die kleine Komödie am Petrusplatz - "Enthüllungen aus dem Kellerloch", Fjodor Dostojewski

Enthüllungen aus dem Kellerloch

Premiere der Neu-Inszenierung: Freitag, 31. Mai 2013

Regie / Ausstattung: Claudia Riese

Der Mann: Heinz Koch

Bajan: Peter Gerter


F. Dostojewski Rezension in der Südwest Presse

Rezension auf dem blog von Radio Free FM

Und hier: Publikumsstimmen

"Enthüllungen aus dem Kellerloch" das ist: eine bissige Abrechnung des russischen Großmeisters Fjodor Dostojewski (Bild oben) mit seinem, dem 19. Jahrhundert. Der Text ist so aktuell wie nur was, er könnte heute Morgen geschrieben und auf unser 21. Jahrhundert gemünzt sein. Dieser zynische, 60jährige Intellektuelle, dem Dostojewski seine Gedanken in den Mund legt, könnte absolut einer unserer Zeitgenossen sein.

Deshalb hat sich das Neu-Ulmer Theater auch gern mit den "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" befasst und sie für die Bühne bearbeitet. Heinz Koch bringt zentrale Passagen dieses auf- und anregenden, zu Teilen auch amüsierenden Textes.

Ein ganz besonderer Coup in dieser Inszenierung: Der Text wird immer wieder unterbrochen von Musik, die mit Peter Gerter ein Virtuose von Weltklasse auf seinem Bajan interpretriert. Stücke von zehn verschiedenen russischen Komponisten begleiten die Textpassagen und ermöglichen Zugang auf eine spezielle emotionale Weise.

werkliste Unseres Wissens waren wir die ersten, die das Werk für die Bühne eingerichtet hatten (1996).

Es gibt einige Theater, die es in jüngerer Zeit aufgeführt haben.

Dabei wurden diese Inszenierungen zum Teil heftig kritisiert.

Wir hatten uns von Anfang an sehr angestrengt (und waren erfolgreich dabei), Dostojewski absolut gerecht zu werden. Nimmt man ihn pur, hat er auch den Menschen unserer Tage jede Menge zu sagen. Das beweisen wir mit unserer Inszenierung.

Schaubühne, Berlin
Dazu eine Rezension

Skala, Leipzig
Dazu eine Rezension
Eine zweite Rezension
Und eine dritte, sehr Kritische Rezension

Sogar-Theater, Zürich
Die Bloggerin des "Herz im Kopf Blog": "Wenn Dostojewskij weinte, weint er diamantengleiche Erkenntnisse über die menschliche Natur und Gesellschaft. Jeder sollte ihn lesen."
Uum vollständigen blog-post hier

F. Dostojewski

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Am Samstag, 09. Juli 2016

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"Den 'Kern' demokratischer Gesellschaften bilden individuelle Gewohnheitsmuster und gemeinschaftsbildende Zielvorstellungen, die es ermöglichen, demokratische Projekte und Institutionen mit Leben zu füllen. Dieses Leben ist ein überindividuelles. Doch die Möglichkeiten, solche Gewohnheitsmuster und Zielvorstellungen auszubilden, sind durch die Folgen der Konkurrenzgesellschaft, die das Marktmodell auf eine groteske Weise verallgemeinert hat, so gut wie zerstört worden.

Die hier gemeinten demokratischen 'Kernkompetenzen' sind


  • erstens: die kognitive und emotionale Fähigkeit von Individuen, sich in die Perspektive anderer hineinzuversetzen. Denn nur Perspektivenwechsel erlaubt es, mit anderen eine norm- und zielsetzende Gemeinschaft zu bilden (Empathie).

  • Zweitens: die Anerkennung fremder Lebensentwürfe, die nicht den eigenen Vorstellungen folgen. Denn nur aufgrund solcher Anerkennung können aus einander fremden Lebensentwürfen neue gemeinschaftliche Projekte entstehen (Toleranz).

  • Drittens die Kompetenz, wirtschaftlich und auf andere nicht private Weise Kooperationen auch mit Menschen einzugehen, die andere Lebensentwürfe als man selbst verfolgen (Vertrauen).

  • Und schließlich viertens der Wille und die Kreativität, gemeinschaftliche Ziele zu entwickeln, die nicht nur die kurzfristigen Interessen der jeweils agierenden Einzelnen betreffen (langfristige, mehrere Generationen betreffende Teleologien)."
Aus einem Artikel von Michael Hampe: "Warum lügen und betrügen Wissenschaftler?", abgedruckt in DIE ZEIT Nr 20 vom 4. Mai 2016, Seite 44 (Feuilleton)




"Raub-Dichter" von der
Muse Kalliope wild geküsst

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Am Sonntag, den 10. Juli
Geboten ist: ein heiteres, unterhaltsames Spiel um und mit Literatur. Sechs "Raub-Dichter" aus unserer Region lassen sich von der Muse Kalliope küssen und verfassen eigene kurze Stories im Stil der "beklauten" Literaten.
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