Theater Neu-Ulm

Neu-Ulms einzig{artig}e Profibühne >>> "Anderthalb Stunden zu spät" von Gérald Sibleyras und Jean Dell

Deutsch von Dorothea Renckhoff und Fedora Wesseler
Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag München
Premiere: Freitag, 5. Dezember 2014




Pierre und Laurence sind zum Abendessen bei seinem Geschäftspartner eingeladen. Pierre ist schon seit einer Stunde fertig. Laurence hat keine Lust auf small talk, sondern will endlich mal mit Pierre reden, mehr als ein Wörtchen. Ernsthaft. Tacheles. Genauer gesagt: Sie will ihm so einiges aufs Brot schmieren, ihm die Leviten lesen.Das kann ja heiter werden ...

Zahlreiche positive Kommentare im blog Publikumsstimmen:

"Ihr seid BEIDE unübertroffen gut. Es war ein total schöner Abend."

"Ein sehr schöner Abend mit zwei hervorragenden Schauspielern und das Stück, wie das Leben so spielt, einfach toll! Wir freuen uns auf den nächsten Abend!"

"Typisch Theater Neu-Ulm: Die Riese hat den Koch fest im Griff! Ein toller Abend; eigentlich gar nicht sooo lustig; eher erkenntnisreich. Pflichtkurs für alle mehr als 2 - 3 Jahre zusammengepferchten Paare! Riese und Koch überzeugen wie immer mit ihrer brillanten Schauspielkunst. Danke!"

"Wieder einmal eine super schauspielerische Leistung, es war ein sehr unterhaltsamer Abend, es hat uns sehr gefallen und wir haben viel gelacht. .... Wir kommen auf jeden Fall wieder!"

"Wir haben uns immer wieder mal wiedererkannt. Kamen extra aus Stuttgart und fanden's echt amüsant."

"Nachdem wir vor Jahren SIE im AuGuS-Theater kennenlernen durften, sind wir heute das erste Mal hier gewesen, und es war SUPER."

Mehr Fotos auf dieser Facebook-Seite (kann ohne Anmeldung besucht werden).

Vorschau auf Regio TV Schwaben

Rezension in der Südwest Presse

Rezension Neu-Ulmer Zeitung




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Spielstätte / Theaterkasse: Hermann-Köhl-Str. 3




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Zu obigem Bild:

Heinz: Übrigens: Corona hat mich resozialisiert. Früher, vor Corona, hatte ich, wenn Weihnachten zu feiern war oder Silvester oder irgendein Familienfest, immer die Ausrede: "Ich hab Auftritt". Und dann kam Corona, lockdown. Die Ausrede war unnötig. Da war ich plötzlich in die Gesellschaft re-integriert. Alle waren zu Hause.

Alle hatten Mattscheibe.

Krimis, Krimis, Krimis, Mord und Totschlag. Am laufenden Band, in Wiederholungsschleife. Jeden Abend. Ab und zu ne Ministerpräsidentenrunde zur Pandemie-Entwicklung. Inzidenzen, r-Werte und zwischendurch wie Kai aus der Kiste: Karl, der ewige Karl. Der Lauterbach hatte ja zu allem und jedem was zu schwätzen. Sogar bei Bild-TV und in der Kebekus-Show trat der auf. Jetzt wird kolportiert, er macht demnächst auch noch das Wort zum Sonntag.

Und dann hauptsächlich immer wieder Morde überall. Pro Kopf die Höchst-Rate offenbar in Rosenheim. Jeden Dienstagmorgen: "Mir habet ene Laich." Und am Abend ist die dann im Vorprogramm des ZDF, zwischen Bett1.de, Kijimea pro, Tebonin und dem Lacalut-"Ich hab nur zwei Probleme"-Typ.

Am Bodensee wird ja immer montags gemordet. Aber Reise-Warnungen gibt es auch für Stralsund, Wismar oder Leipzig. Bad Tölz ist inzwischen wohl clean, Mord-Inzidenz gegen Null. Vermutlich nur scheinbar, da ist bloß der Bulle in Rente gegangen.

Mal so nebenbei: Wie viele Kripoleute ich im lockdown per Glotze kennengelernt habe, das geht auf keine Kuhhaut, von A wie Ainfachnur aus München bis Z wie Zielonka aus Hengasch.

Und dann passiert eines Abends was Unvorhergesehenes:

Wir sitzen da so traut auf’m Sofa, die vierte Wiederholung irgendeines uralt-Barnabys soll kommen, da ist der Bildschirm plötzlich schwarz.

(Krimi-Trailer – bricht plötzlich ab, Heinz fummelt ein wenig mit der Fernbedienung, kein Ergebnis)

Heinz: (schaut auf sein Smartphone, lacht): Das ist ja witzig.
Claudia: (schaut auf ihr iPhone, murmelt abwesend) Was denn?
Heinz: Das ist echt zu witzig. Dieser Clip. Könnt mich kringeln
Claudia: Dann zeig doch mal.
Heinz: Geduld! Ich schick's Dir gleich rüber.